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Bemannte Raumfahrt:Astronauten, Kosmonauten und ein Hund

Juri Gagarin und die Geschichte der Raumfahrt: Der Russe begründete mit seiner Erdumrundung eine neue Epoche.

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Gagarin

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Der Pionier: Vor genau 46 Jahren, am 12. April 1961, machte sich Juri Gagarin auf den Weg ins All. Mit seinem Raumschiff Wostok 1 umrundete der sowjetische Kosmonaut als erster Mensch einmal die Erde - und öffnete so der Menschheit das Tor zum Kosmos.

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Laika

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Tierische Vorhut im All: Noch bevor Gagarin in den Weltraum geschossen wurde, nahm die Hündin Laika Platz an Bord des Sputnik II - und war am 5. November 1957 das erste Lebewesen im All.

Foto: AP/Nasa

Juri Gagarin

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Ein glücklicher Juri Gagarin nach seiner Landung: Der Russe war der erste Kosmonaut, der die Erde aus dem All betrachten konnte. Diesen Anblick konnten seitdem 450 weitere Raumfahrer genießen.

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Der erste Amerikaner im All war nicht Alan Shepard, und schon gar nicht John Glenn. Es war Ham, der Schimpanse. Ham startete am 31. Januar 1961 in einer MR-2-Kapsel in den Weltraum, erreichte ein Höhe von 250 Kilometern, überlebte dank seines Raumanzugs einen Druckabfall in der Kabine, landete im Atlantik - und lebte weitere 17 Jahre. Shepard flog erst am 5. Mai 1961 ins All. Und John Glenn umkreiste die Erde erst im Februar 1962.

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Alan Shepard

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Nachdem sie den Sputnik-Schock überwunden hatten, schossen auch die USA ihre Astronauten ins All. Alan Shepard machte Geschichte als erster US-Astronaut. Im Mai 1961 flog er in den Weltraum. Eine Erdumkreisung folgte später durch John Glenn. Shepards Flug folgte einer sogenannten ballistischen Bahn.

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John Glenn

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Ein etwas anderes Comeback: John Glenn umkreiste im Jahre 1962 die Erde und fand derart Gefallen daran, dass er es 37 Jahre später - im Alter von 77 Jahren - nochmal tat: Er ist der Rekordhalter als ältester Mensch im Orbit.

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Apollo

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Ein dunkles Kapitel in der Raumfahrtgeschichte: Roger Chaffee, Edward White und Virgil Grissom, Astronauten von Apollo 1, starben 1967 bei einem Testlauf auf der Startrampe. Ein Feuer war ausgebrochen, das die dreiköpfige Besatzung einschloss und das Leben kostete.

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Fußabdruck

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"Ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer Schritt für die Menschheit": Mit diesen Worten setzte der US-Astronaut Neil Armstrong am 21. Juli 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond. 500 Millionen Fernsehzuschauer in aller Welt verfolgten diesen Moment live.

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Edwin Buzz Aldrin

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Neben Armstrong kam auch sein Kollege Edwin "Buzz" Aldrin in den Genuss, auf dem Mond spazieren zu gehen. Allerdings hatten die Astronauten dort auch Arbeiten zu verrichten: Aldrin neben einem Gerät zur Messung des Sonnenwindes.

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Jim Lovell

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Oftmals dienten Geschichten der Raumfahrt auch als Filmstoff. Die Mission der Apollo 13 wurde mit Tom Hanks verfilmt. Hanks spielte in dem Hollywoodfilm Commander Jim Lovell - der hier von einem Kollegen während der Mission im Jahr 1970 fotografiert wurde - kurz bevor es hieß: "Houston, we've had a problem."

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Apollo 17

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Die vorerst letzte Spazierfahrt auf dem Mond unternahm die Besatzung der Apollo 17-Mission. Eugene Cernan, Ronald Evans and Harrison Schmitt waren 1972 die letzten Astronauten, die ihren Fuß auf den Mond setzten - und wie Cernan auf diesem Bild eine Spazierfahrt machten.

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Skylab

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Der nächste Schritt: Mit der Raumstation "Skylab" schossen die Amerikaner im Jahr 1974 ein Weltraumlabor ins All. Das Glück währte nicht lange. Nachdem drei Besatzungen die Station für einige Monate bewohnt hatten, stürzte "Skylab" im Jahr 1979 ab. Einige Trümmer der Station trafen die australische Stadt Perth, ohne jemanden zu verletzen.

Foto: Nasa

ASTP

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Während sowjetische und amerikanische Politiker den heißen Draht zwischen Washington und Moskau zur Kommunikation nutzten, war der Dialog der Raumfahrer ein wenig komplizierter. Das Modell der für 1975 geplanten Kopplung der amerikanischen Raumkapsel Apollo und der sowjetischen Sojus war ein Symbol der Kooperation zwischen den beiden Supermächten. Die Apollo-Sojus-Test-Projekt (ASTP) bedeutete eine Zäsur: Zum ersten Mal arbeiteten die konkurrierenden Mächte miteinander.

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Handshake

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Historischer Händedruck: Der Kommandant der Apollo-Mission, Thomas Stafford (im Vordergrund) begegnet dem Kommandanten der Sojus, Alexei A. Leonov, nachdem die beiden Kapseln im All miteinander verbunden wurden - ein Treffen mit Symbolwirkung.

Foto: NASA

Challenger

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Bilder einer Katastrophe, die um die Welt gingen: 1986 explodierte die Raumfähre Challenger am Kennedy Space Center in Florida wenige Sekunden nach dem Start. Alle sieben Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

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Challenger

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Die Explosion der Challenger war die bisher schwerste Raumfahrt-Katastrophe in der Geschichte. Technische Fehler an der Rakete waren der Auslöser für die Tragödie - ein herber Imageverlust für die Nasa und für viele der Grund, der Raumfahrt skeptisch gegenüber zu stehen.

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Mir

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Der russische Dauerläufer: Die sowjetische Raumstation "Mir" wurde 1986 in den Orbit befördert und befand sich 15 Jahre in der Umlaufbahn der Erde. Neben den Sputnik-Satelliten wird die "Mir" als größter Erfolg der russischen Raumfahrt gewertet.

Foto: Nasa

ISS

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Die Raumfahrt wird multinational: An der Internationalen Raumstation ("International Space Station", ISS) beteiligen sich neben den Amerikanern und Russen unter anderem auch zahlreiche europäische Staaten.

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ISS

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Die "ISS" entstand in internationaler Kooperation und wird heute noch ausgebaut. Die weltweite Zusammenarbeit an der Mission und die riesigen Investitionen machen die "ISS" zum größten zivilen internationalen Projekt in der Geschichte.

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ISS

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Seit dem 2. November 2000 ist die Raumstation permanent bewohnt. 15 Langzeitbesatzungen, sogenannte "ISS-Expeditionen", bleiben für mehrere Monate im All. Mit dem Deutschen Thomas Reiter wurde im Jahr 2006 erstmals ein Astronaut in die Raumstation aufgenommen, der nicht Amerikaner oder Russe war.

Foto: dpa

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