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Was kommt:Erfolgreiche Frauen

Caroline Sinders

Caroline Sinders verrät nicht, wie alt sie ist. Der Schutz ihrer persönlichen Daten ist der US-Amerikanerin, die beruflich Daten sammelt, wichtig.

(Foto: Alannah Farrell)

Am Montag wird gerechnet, am Mittwoch programmiert. Diskutiert werden Regeln für Windräder und die Dax-Zusammensetzung.

Jackie Hunt gilt als eine der mächtigsten Frauen der Finanzwelt. Die gebürtige Südafrikanerin hat beim Versicherungskonzern Allianz dafür gesorgt, dass die Problemtochter Pimco aufhört, Geld zu verlieren - eine Folge der Firmenpolitik des über-selbstbewussten Pimco-Gründers Bill Gross. Hunt erzählt im Montagsinterview von ihrem Aufstieg über vier Kontinente bis nach München.

In der Nachhaltigkeitsserie am Dienstag geht es um Kosmetik, Cremes und Shampoo. Was ist gut für die Umwelt und die eigene Gesundheit? Im Badezimmer kann man etwa unnötige Verpackung einsparen, doch das ist nicht der einzige Tipp. Wie sich auch Arbeitnehmer ökologisch verhalten können, zeigt Alexander Hagelüken am Donnerstag in der nächsten Folge der Nachhaltigkeitsserie. Denn wenn es um ökologisches Verhalten geht, denken viele nur an die anderen: an die Industrie, oder an die Konsumenten als Fleischesser und Vielflieger. Die sollen sich bitte zusammenreißen. Aber was ist mit dem Büroarbeiter?

Jacqueline Lang hat Caroline Sinders für das Mittwochsporträt getroffen. Die gebürtige Amerikanerin arbeitet gerade daran, Feminismus digital abbildbar zu machen. Mit den Daten will Sinders im Anschluss einen feministischen Bot entwickeln. Die Idee dazu kam ihr, als sie im US-Wahlkampf 2016 Hasskommentare analysiert hat.

Start-ups gibt es nicht bloß in Berlin, München und anderen Großstädten, sondern zum Beispiel auch im Saarland. Elisabeth Dostert hat dort einige interessante junge Unternehmen aufgetan und berichtet darüber am Mittwoch.

Am Mittwochabend kommt die offizielle Entscheidung, welche Aktiengesellschaft den deutschen Leitindex Dax verlassen muss. Es gilt als sicher, dass es Thyssenkrupp treffen wird, eines der Gründungsmitglieder des Index. Der Abstieg erzählt viel über den Wandel der deutschen Industrie, Benedikt Müller wird sich damit beschäftigen.

Die Sonne hat diesen Sommer geschienen, Wind wehte auch: Von Juni bis August speisten Windräder und Photovoltaikanlagen zusammen 39,3 Terawattstunden Strom ins öffentliche Netz ein, hat das Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme errechnet. Aber es soll, es muss noch mehr werden, wenn das mit dem geplanten Kohleausstieg klappen soll, es braucht die doppelte Leistung. Der dafür benötigte Ausbau der Windenergie wird aber immer schwieriger. Am Donnerstag findet daher ein Windgipfel statt: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) lädt Vertreter der Branche und der Bundesländer zum Krisentreffen.

Was noch? Die Bank-App eines Manns in Irland hat ihm plötzlich einen ungewöhnlichen Kontostand gezeigt: Angeblich betrug sein Guthaben 197 Millionen Euro. Das war nur ein Darstellungsfehler, meldet das irische Fernsehen. Der Mann ging aber entspannt damit um, fast so weise, dass es als Aphorismus in die Beraterliteratur eingehen könnte für die Fälle, in denen der Manager auch keine Lösung kennt: "Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich habe mich am Kopf gekratzt." Denn das Problem löste sich, wie mitunter überraschend viele im Büroalltag, von alleine. Zwei Stunden später zeigte die App wieder den alten Kontostand an.

© SZ vom 31.08.2019
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