bedeckt München 17°

Volkswagen:Die Köpfe der neuen Welt AG

VW holt sich Suzuki in den Konzernverbund. Europas größter Autohersteller will Toyota als weltweite Nummer Eins überholen. sueddeutsche.de zeigt die Mächtigen der neuen Welt AG.

7 Bilder

Osamu Suzuki, Martin Winterkorn, Foto: Reuters

Quelle: SZ

1 / 7

Mit Suzuki holt sich Volkswagen ein neues Mitglied in den Konzernverbund. Europas größter Autohersteller kommt damit seinem Ziel näher, Toyota als weltweite Nummer Eins zu überholen.

sueddeutsche.de zeigt die Köpfe hinter der neuen Welt AG.

Martin Winterkorn (rechts), Konzernchef von Volkswagen ist nicht erst seit dem Suzuki-Deal einer der mächtigsten Auto-Manager der Welt. Im Januar 2007 löste der ehemalige Audi-Chef den bisherigen VW-Boss Bernd Pischetsrieder ab.

Mit dem Suzuki-Chef Osamu Suzuki (links) holt sich Winterkorn nun einen neuen Anteilseigner an Bord. Denn Suzuki wird die Hälfte der von VW investierten Summe wiederum in Volkswagen-Aktien anlegen.

Foto: Reuters

Christian Wulff, dpa

Quelle: SZ

2 / 7

Die Stimme von Christian Wulff wird künftig auch im asiatischen Raum besser wahrgenommen. Denn 20,01 Prozent der VW-Anteile hält das Land Niedersachsen, dem CDU-Politiker Wulff als Ministerpräsident vorsteht. Und natürlich sitzt Wulff auch im Aufsichtsrat von Volkswagen, wo er eine gewichtige Rolle spielt.

Foto: dpa

Katar, Foto: dpa

Quelle: SZ

3 / 7

Der Machtkampf um Porsche hat auch das Scheichtum Katar in die Riege der VW-Anteilseigner geführt.

Die Beteiligungsgesellschaft Katar-Holding besitzt 6,78 Prozent der Volkswagen-Anteile. Scheich Hamad bin Dschassim bin Dschaber al-Thani (rechts, im Bild mit dem neuen Porsche-Chef Michael Macht) ist damit als Großaktionär bei dem Wolfsburger Konzern an Bord.

Foto: dpa

Ferdinand Piëch, dpa

Quelle: SZ

4 / 7

Für Ferdinand Piëch, Vorsitzender des Volkswagen-Aufsichtsrats, ist der Suzuki-Deal nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zu seinem großen Traum: Einen Autokonzern zu schaffen, der vom Kleinwagen bis zum Schwerlastwagen so ziemlich alles anbietet, was der Fahrzeugmarkt hergibt.

Foto: dpa

Pötsch, Foto: dpa

Quelle: SZ

5 / 7

Der Herr der Zahlen bei Volkswagen heißt Hans Dieter Pötsch. Zusammen mit Konzernchef Martin Winterkorn hat der Finanzvorstand die Übernahme von Porsche maßgeblich ausgetüftelt.

Foto: dpa

Bernd Osterloh, ddp

Quelle: SZ

6 / 7

Ohne die Arbeitnehmer geht bei Volkswagen nichts - und damit auch nicht ohne ihn: Bernd Osterloh, Gesamtbetriebsratschef bei Volkswagen und Mitglied im Aufsichtsrat vertritt die Interessen der Beschäftigten im Kontrollgremium - und hat mit Niedersachsens Ministerpräsidenten Wulff einen starken Verbündeten. Denn beide haben ein großes Interesse daran, dass die Jobs in Niedersachsen möglichst sicher sind.

Foto: ddp

Jürgen Peters, Reuters

Quelle: SZ

7 / 7

Auch Jürgen Peters vertritt die Arbeitnehmer. Der Ex-IG-Metall-Chef ist Präsident des Internationalen Metallgewerkschaftsbundes (IMB) und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen AG.

Peters' Tage im VW-Aufsichtsrat dürften indes gezählt sein. Traditionell hat der erste Vorsitzende der IG Metall diesen Poste inne. Und das ist nicht mehr Peters, sondern Berthold Huber. Der Gewerkschafter hat als Aufsichtsrat von Porsche und Audi genügend einschlägige Erfahrungen sammeln drüfen.

Foto: Reuters

(sueddeutsche.de/tob/hgn/cmat)

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema