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USA:Poker um Corona-Hilfen

Das Ringen um Milliardenhilfen für die unter der Corona-Pandemie leidende US-Wirtschaft hält die Börsen weiter in Atem. Trotz der Hoffnung auf eine rasche Einigung zogen sich einige Aktienanleger angesichts der steigenden Corona-Neuinfektionen am Mittwoch zurück. Der Stabschef des Weißen Hauses Mark Meadows sagte dem Sender Fox Business, dass die Regierung und die Demokraten im Repräsentantenhaus eine Einigung auf neue Stützen für die Wirtschaft innerhalb der nächsten 48 Stunden anstrebten. Der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, zufolge besteht die Aussicht auf eine Einigung. Selbst bei einem Durchbruch bleibe aber das durch die Pandemie verursachte Problem der Massenarbeitslosigkeit, warnte Nigel Green, Gründer und Chef des Anlageberaters deVere. "Sie beeinträchtigt Nachfrage, Wachstum und Investitionen." Fed-Notenbankdirektorin Lael Brainard warnte den US-Kongress, dass ein Ausbleiben weiterer Konjunkturhilfen das größte Risiko für den Wirtschaftsausblick darstelle.

© SZ vom 22.10.2020 / Reuters
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