bedeckt München 23°

Stahlindustrie:Plan D

Für die Zukunft der Stahlwerke von Thyssen-Krupp kursiert eine neue, nationale Idee - gemeinsam mit Georgsmarienhütte und Salzgitter.

Von Benedikt Müller, Düsseldorf

Bei Thyssen-Krupp wissen 27 000 Beschäftigte in den Stahlwerken nicht, wie es mit ihrer Unternehmenssparte weitergeht: Vorstandschef Heinrich Hiesinger will das klassische Stahlgeschäft vom Konzern loslösen und sich auf rentablere Sparten wie den Aufzugsbau konzentrieren. Seit fast zwei Jahren verhandelt Thyssen-Krupp darüber, sein Stahlgeschäft mit der Europa-Tochter des indischen Konzerns Tata zusammenzulegen. Ursprünglich wollte Hiesinger eine Lösung noch in diesem Geschäftsjahr, also bis Ende September, finden. Doch je länger ein Durchbruch auf sich warten lässt, desto mehr Alternativ-Ideen machen die Runde.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Man and boy stand on hill at Munich's Theresienwiese where Oktoberfest would have started
München ohne Oktoberfest
Prost, zum Trost
Kann man Selbstdisziplin lernen? Wendy Wood im Interview
Psychologie
Kann man Selbstdisziplin lernen?
April 29 2014 Toronto ON Canada TORONTO ON APRIL 29 British philosopher Alain de Botton
Alain de Botton im Interview
"Das Beruhigende ist: Wir wissen, wie man stirbt"
Bürogebäude von ThyssenKrupp in Essen
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
May 3, 2016 - Washington, District of Columbia, U.S. - U.S. Supreme Court Justice RUTH BADER GINSBURG attends an award
Zum Tod von Ruth Bader Ginsburg
Die Erzieherin
Zur SZ-Startseite