Satelliten-Internet:Rivada erhält Funkfrequenzen

Von Dieter Sürig

Das US-Unternehmen Rivada ist bei seinen Plänen, mit Liechtensteiner Funkfrequenzen ein weltweites Internet-Satellitennetz aufzubauen, einen entscheidenden Schritt weiter gekommen. Das Amt für Kommunikation in Vaduz genehmigte einer Münchner Konzerntochter, die Frequenzen zu nutzen. Das Amt sei zum Ergebnis gekommen, dass die Businesspläne Rivadas den Anforderungen "zum jetzigen Zeitpunkt" entsprechen. Vorangegangen war ein Streit innerhalb des deutsch-chinesischen Start-ups Kleo Konnect, das sich die Frequenzen in Liechtenstein gesichert hatte. Als sich die europäischen Investoren von ihren chinesischen Partnern übervorteilt fühlten, fanden sie mit Rivada einen neuen Geldgeber, der die Mehrheit der Anteile übernahm. Der Streit eskalierte, mittlerweile sind rund 60 Gerichtsverfahren anhängig.

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