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Raumfahrt:RFA sichert sich Startplätze

Während in Deutschland über einen möglichen Startplatz für Kleinraketen diskutiert wird, macht das Start-up Rocket Factory Augsburg (RFA) Nägel mit Köpfen. Das Tochterunternehmen der Bremer Raumfahrtgruppe OHB hat nach eigenen Angaben einen Vertrag mit der französischen Raumfahrtagentur Cnes für den europäischen Startplatz in Kourou in Französisch-Guyana unterzeichnet sowie mit den Betreibern eines Startplatzes auf der norwegischen Insel Andøya eine Absichtserklärung. RFA möchte an beiden Standorten Startanlagen errichten, um seine Kleinrakete RFA One erstmals 2022 starten zu können. RFA kann auf diese Weise verschiedene Umlaufbahnen ansteuern. Mit Andøya hätte das Unternehmen aus Augsburg zudem die Möglichkeit, Satelliten von Kontinentaleuropa aus zu starten. RFA ist aber weiterhin auch an einem deutschen Startplatz interessiert.

© SZ vom 29.09.2020 / ds

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