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Mode:Kahlschlag bei Esprit

Der angeschlagene Modekonzern Esprit will in Deutschland etwa jede zweite Filiale schließen und insgesamt rund 1100 Stellen abbauen. Auf die Bundesrepublik entfalle damit der weitaus größte Anteil der Stellenstreichungen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit: Insgesamt sollen weltweit 1200 Jobs gestrichen werden. Der Stellenabbau sei Teil eines Restrukturierungsplans, erklärte der Modekonzern, der für deutsche Gesellschaften eine Schutzschirm-Insolvenz beantragt hatte. Sachwalter ist dabei der Rechtsanwalt Biner Bähr. Die rund 50 Läden in Deutschland - die Hälfte des Filialnetzes in der Bundesrepublik - sollen bis Ende November ihre Türen schließen, hieß es weiter.

© SZ vom 02.07.2020 / Reuters

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