Lebensmittel:Bauern sehen kein Ende der hohen Preise

Teuer ist vieles geworden beim Einkaufen. Wenn es die gestiegenen Lebensmittelpreise im Supermarkt geht, ist aber aus Sicht der Landwirte so schnell keine Entspannung zu erwarten. "Wir Bauern haben massiv gestiegene Kosten", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Deutschen Presse-Agentur. "Wir können nicht einfach am Wochenende wie Privatleute das Auto stehen lassen und sagen, jetzt mache ich den Ausflug nicht. Wir müssen unsere Felder bearbeiten, da haben wir eigentlich kein Einsparpotenzial." Daher bräuchten die Bauern auf der anderen Seite entsprechende Preise, um weiter wirtschaften zu können.

Und das ist noch nicht alles: "Wir erwarten auch noch weitere Preissteigerungen, weil ein Teil der Kostensteigerungen bisher gar nicht eingepreist ist", sagte der oberste Bauern-Lobbyist Rukwied. Höhere Preise in den Supermärkten kämen zudem nur in Teilen bei den Landwirten an. Vielen Höfen machen deutlich höhere Ausgaben für Diesel, Strom, Gas, Futter und Düngemittel zu schaffen. Dabei wurden Preissteigerungen teils noch durch den russischen Krieg gegen die Ukraine verstärkt. Die angespannte Lage ist ein zentrales Thema beim Deutschen Bauerntag an diesem Dienstag und Mittwoch in Lübeck.

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