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Kunststoffe:Covestro unter Druck

Coronavirus und Preisdruck machen dem Kunststoffhersteller Covestro zu schaffen: Nach einem Gewinneinbruch stellt sich die ehemalige Bayer-Tochter auf eine weitere Durststrecke ein. "Die Preisentwicklung ist sehr herausfordernd", sagte Vorstandschef Markus Steilemann am Mittwoch in Düsseldorf. Die Nachfrage sei aber - trotz der Konjunkturflaute - nach wie vor intakt. Finanzvorstand Thomas Toepfer geht davon aus, dass die Virus-Krise den operativen Gewinn im ersten Quartal mit 60 Millionen Euro belasten wird. "Wir erwarten, dass sich im März die negativen Effekte in Teilen auflösen." Weitere Belastungen infolge der Epidemie seien derzeit nicht absehbar. Für 2020 erwartet der Vorstand, dass das Betriebsergebnis (Ebitda) auf 1,0 bis 1,5 Milliarden Euro sinkt. Die Spanne sei den Unsicherheiten geschuldet. 2019 hatte sich das Ergebnis mit rund 1,6 Milliarden Euro halbiert.

© SZ vom 20.02.2020 / Reuters

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