Immobilien:So vertreiben Sie Schnecken aus Ihrem Garten

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Nacktschnecken lassen sich die saftigen Blätter vieler Gartenpflanzen schmecken. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn (Foto: dpa)

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Berlin (dpa/tmn) - So viel wie nötig und so wenig wie möglich: Dazu rät der Industrieverband Agrar (IVA) bei der Schneckenbekämpfung. Wer nur wenig Befall hat, kann die Tiere per Hand absammeln oder auch Schneckenzäune sowie Kupferbandbarrieren um bestimmte Beete anbringen.

Außerdem ist es hinderlich für die Schnecken, wenn der Garten morgens statt abends gegossen wird. Denn die Tiere brauchen in den Abendstunden feuchte Böden, um sich fortbewegen zu können.

Auch Nistmöglichkeiten für Amseln, Stare und Elstern sind ein Schneckenschutz, denn sie gehören zu ihren natürlichen Feinden. Gleiches gilt für Igel, die in Laubhaufen Unterschlupf finden.

Weitere Tipps: Die Beete erst nach den ersten Frösten lockern, um die darin überwinternde Schneckenbrut zu zerstören. Unkraut stets entfernen und nur im Sommer dünn mulchen, etwa mit getrocknetem Laub und Stroh.

Schneckenkorn als Maßnahme gegen Plagen

Wer mit diesen Maßnahmen eine Schneckenplage nicht eindämmen kann, der kann Molluskizide einsetzen - bekannt auch als Schneckenkorn oder Schneckenlinsen. Diese Mittel töten die Schnecken. Der IVA verweist auf Studien, wonach diese Produkte anderen Tieren wie Igeln, Vögeln oder Regenwürmern nicht schaden könnten.

Allerdings sollten sie nur maßvoll und nach Vorschrift dosiert werden. Man sollte Schneckenkorn nicht anhäufen und die angebrochene Verpackung sicher vor Kindern und Haustieren lagern.

© dpa-infocom, dpa:220815-99-394774/2

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