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Ifo-Index:Deutsche Manager werden immer zuversichtlicher

  • Nach Monaten des Einbruchs steigt der Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts im Dezember zum zweiten Mal in Folge an.
  • Grund dafür sind unter anderem die fallenden Öl-Preise und der sinkende Euro-Kurs.
  • Der Ifo-Index gilt als wichtigster Indikator für die deutsche Wirtschaft.

Unternehmenslenker optimistischer

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresende weiter aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex verbesserte sich im Dezember und stieg von 104,7 Punkten im Vormonat auf 105,5 Punkte, teilte das Ifo Institut für Wirtschaftsforschung mit. Auch im November war der Geschäftsklimaindex bereits angestiegen, zuvor allerdings sechs Mal in Folge eingebrochen.

"Fallende Ölpreise und ein sinkender Euro-Kurs bescheren die deutsche Wirtschaft zur Weihnachtszeit", sagte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Die Unternehmen zeigten sich für die kommenden Monate optimistischer als noch im November. Der Erwartungsindex stieg von 99,7 Punkten auf 101,1 Punkte, während der Index für die aktuelle Lage auf dem Vormonatswert von 110,0 Punkten verharrte.

Wichtigster Indikator

"Zwei Anstiege des Ifo-Geschäftsklimas in Folge sind noch keine Trendwende, die Wahrscheinlichkeit für eine solche ist nun jedoch recht hoch", sagte Andreas Scheuerle von der Dekabank.

Der Ifo-Index gilt als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft. Er wird monatlich durch die Befragung von etwa 7000 Unternehmen aus Industrie, Einzel- und Großhandel sowie aus der Bauwirtschaft ermittelt.