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H&M:Zu teuer oder zu billig?

Shoppers on Orchard Road Ahead OF CPI Figures

Im Geschäft stöbern ist den Kunden nicht mehr so wichtig, sie kaufen mehr im Internet. Mit dieser Entwicklung hat H&M zu kämpfen.

(Foto: Nicky Loh/Bloomberg)

Der schwedische Modekonzern leidet unter dem harten Wettbewerb - und schöpft trotzdem Hoffnung.

Der schwedische Textilkonzern Hennes & Mauritz (H&M) leidet weiter unter dem harten Wettbewerb, schöpft aber Hoffnung. Der Umbau zeige erste Wirkung, sagte Unternehmenschef Karl-Johan Persson am Donnerstag bei der Präsentation der Jahreszahlen. Der Gewinn der H&M-Gruppe sank allerdings ein weiteres Mal, das vierte Quartal in Folge. Das operative Ergebnis fiel im Vorjahresvergleich um rund zehn Prozent auf umgerechnet 414 Millionen Euro. Grund dafür waren im Wesentlichen Preisnachlässe auf Lagerware so wie in den Monaten zuvor. Allerdings sank der Gewinn nicht mehr so schnell. Bessere Kollektionen hätten dazu beigetragen, dass zum Jahresende weniger Rabattaktionen nötig gewesen seien als vorher. Wichtiger Teil des Umbaus sind neue Logistikzentren. In Kamen bei Dortmund öffnete vergangene Woche eines, von dem aus fast ganz Deutschland beliefert werden soll. Den Raum Berlin und Teile Ostdeutschlands versorgt H&M aus neuen Logistikzentren in Polen. Die Schweden wollen so schnellere Lieferzeiten und ein breiteres Sortiment vor allem im Online-Handel bieten. Deutschland bleibt für H&M der größte Markt, gefolgt von den USA und Großbritannien. Allerdings wächst die Konkurrenz von Online-Händlern und billigeren Anbietern wie Primark auch hierzulande.

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