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Fresenius:Chef kauft ein

Der Neue legt ein hohes Tempo vor. Der Gesundheitskonzern investiert Milliarden und will zwei Konkurrenten kaufen.

Neun Monate ist Stephan Sturm nun Chef von Fresenius, sein Vorgänger Ulf Schneider war Mitte 2016 überraschend an die Spitze von Nestlé gewechselt. Und Sturm geht auf ein hohes Tempo. Jetzt gab der ehemalige Investmentbanker eine zweite Milliardenübernahme bekannt. Der Gesundheitskonzern aus Hessen erwirbt den US-Konkurrenten Akorn für 4,75 Milliarden Dollar (rund 4,4 Milliarden Euro) und stärkt damit das Geschäft mit Nachahmer-Medikamenten in den USA. Es ist die zweitgrößte Akquisition in der Fresenius-Geschichte nach dem kürzlich besiegelten Kauf des spanischen Klinikbetreibers Quirónsalud für 5,8 Milliarden Euro.

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