bedeckt München 13°

Finanzkrise:Zurück im Krisenmodus

Von hier aus nahm das Unheil seinen Lauf: Der Zusammenbruch der Banco Espírito Santo löste eine Reihe von Bankpleiten in Portugal aus.

(Foto: Francisco Seco/AP)

Weil Portugals Zentralbank am Absturz milliardenschwerer Anleihetitel schuld sein soll, ziehen Fonds vor Gericht. Es droht eine Welle von Klagen.

Von Thomas Urban, Madrid

Auf die erst seit Ende 2015 amtierende sozialistische Regierung in Lissabon kommt als Folge der großen Bankenkrise im Lande neues Ungemach zu: Die portugiesische Zentralbank sieht sich einer Welle von Klagen ausgesetzt, die mehrere Investmentfonds wegen des angeblich von ihr verursachten Absturzes der Kurse von fünf Anleihetiteln eingereicht haben. Das Justizministerium in Lissabon gab die Namen von 28 Klägern an, darunter die Branchengrößen Blackrock und Pimco, mit weiteren wird Pressemeldungen zufolge gerechnet.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Coronavirus - Slowakei
Leben in der Pandemie
Warum Corona so anstrengend ist
Aktien Börsen Anlage
MSCI World
Der Schummel-Index, dem Anleger vertrauen
Quantencomputer
"Wir können es noch schaffen, aufzuholen"
The Mole, Pressebilder
Nordkorea
Zwei Männer gegen Nordkorea
Kann man Selbstdisziplin lernen? Wendy Wood im Interview
Psychologie
Kann man Selbstdisziplin lernen?
Zur SZ-Startseite