EU:Ryanair gegen Lufthansa

Der Billigflieger Ryanair hat nach der Kritik der Lufthansa an den Regeln der EU zu Start- und Landerechten (Slots) die Gegenposition bezogen. Die EU-Kommission solle "falsche Behauptungen" der Lufthansa über die Notwendigkeit von leeren Geisterflügen ignorieren, erklärte Ryanair. Die EU solle Lufthansa und andere staatlich subventionierten Fluggesellschaften stattdessen zwingen, Slots freizugeben, die sie nicht nutzen wollten. "Ghostbusters" wie Ryanair und andere Airlines könnten dann diese Flüge zu niedrigeren Ticketpreisen anbieten. Ryanair hatte allerdings angekündigt, sich vom Flughafen Frankfurt im Frühjahr wegen der Gebührenerhöhung zurückzuziehen. Hintergrund sind die EU-Slotregeln, die während der Pandemie gelockert wurden, weil der Flugverkehr einbrach. Die Airlines müssen 50 Prozent ihrer Slots nutzen.

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