Bill McDermott, Ko-Vorstandssprecher, SAP

Es ist ruhig geworden um die Krise in Europa. Ist das Schlimmste überstanden?

Möglicherweise liegt das Schlimmste bereits hinter uns. Ich bin auf jeden Fall optimistischer als vor einem Jahr.

Woran lesen Sie das ab und was muss jetzt geschehen?

Es gibt noch Probleme, die vor uns liegen. Gut ist, dass im Haushaltsstreit in den USA eine Einigung in Sicht ist. Aber es ist eigentlich ziemlich einfach: Wir müssen auf Innovationen setzen, sonst können wir nicht gewinnen. Das ist auch die Vision und Strategie von SAP. Unternehmen müssen wachsen, nur dann können die Kosten sinken und die Profitabilität steigt.

Wie geht es mit der Konjunktur in Deutschland im Jahr 2013 weiter?

Die deutsche Wirtschaft wird sich im Laufe des Jahres wieder erholen, nach dem Einbruch im letzten Quartal 2012. Wir jedenfalls setzen große Hoffnungen auf Deutschland.

Bild: Reuters 25. Januar 2013, 07:252013-01-25 07:25:40 © Süddeutsche.de/ale/jab