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Bier:Flaute  in Bars und Restaurants

Die Corona-Krise hat den Brauereien in Deutschland das erste Halbjahr gründlich vermiest. Die Betriebe setzten mit 4,3 Milliarden Litern noch einmal weniger Bier ab als in den Jahren zuvor. Die Menge lag demnach 6,6 Prozent oder gut 300 Millionen Liter unter dem Vergleichszeitraum im ohnehin schwachen Vorjahr . Damit wurde das niedrigste Ergebnis seit Einführung der aktuellen Statistikmethode 1993 erzielt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Der Export gerade in EU-Länder ging dabei stärker zurück als der deutlich dominierende Inlandsabsatz. Vor allem in den Monaten April (minus 17,3 Prozent) und Mai (minus 13,0 Prozent) lag der Absatz unter den Vergleichswerten aus 2019, vor allem, weil Bars und Restaurants geschlossen und Großveranstaltungen nicht stattfanden.

© SZ vom 31.07.2020 / dpa
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