bedeckt München 20°
vgwortpixel

Bezahldienste:Otto findet's gut

OTTO-KATALOG ALS HEIßLUFTBALLON

1996 reichte Otto Werbung mit einem Heißluftballon in Form eines Katalogs. Heute wird im Internet bestellt - und bezahlt.

(Foto: dpa)

Paydirekt hat große Probleme, zum US-Rivalen Paypal aufzuschließen. Das soll sich ändern: Der Hamburger Versandkonzern ist der erste große Kunde - gegen eine Millionenzahlung.

Die Hoffnungen waren gewaltig. Als die deutschen Banken Ende 2015 ihren Bezahldienst Paydirekt starteten, wollten sie damit den US-Konzern Paypal angreifen. Knapp zwei Jahre später ist die Euphorie dahin. Zwar hat Paydirekt inzwischen etwa 1200 Händler gewinnen können. Doch bekannte Namen sind kaum darunter. Stattdessen bestimmen Adressen wie "Angelplatz.de" oder "Rainbow Computertechnik GmbH" die Referenzliste. Bezeichnend: Bislang können Kunden nur in 45 der 1000 umsatzstärksten deutschen Online-Shops mit Paydirekt bezahlen, meldet das Handelsforschungsinstitut EHI.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
SZ-Magazin
»Man ist erstaunt, wozu Gäste bereit sind«
Teaser image
SPD
Der härteste Job
Teaser image
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Teaser image
Tinnitus
"Der Arzt sagte, damit müsse ich jetzt leben"
Teaser image
Fußball und Politik
Zeit der Krieger