Autoindustrie:Verlagerung in Billigländer

In der Autoindustrie droht nach Einschätzung der Gewerkschaft IG Metall eine Verlagerung von Arbeitsplätzen aus Deutschland nach Osteuropa. "Das Thema Verlagerung in Billiglohnländer ist leider ein ungebrochener Trend", sagte der Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, Roman Zitzelsberger. Viele Firmen nutzten den Wandel zu Elektromobilität als Ausrede, um die Fertigung bestehender und neuer Produkte im Ausland anzusiedeln. Die Industrie bleibe aber nur erfolgreich, wenn neben Entwicklung, Vertrieb und Service die Produktion im Land bleibe. Gute Arbeitsplätze im Zuge des Strukturwandels zu sichern, ist eine zentrale Forderung des bundesweiten Aktionstages der IG Metall am 29. Oktober. Zu dem Aktionstag erwarten die Gewerkschafter in Stuttgart rund 10 000 Teilnehmer.

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