Aufzug-Industrie:Das ist ja die Höhe

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Aufzug-Industrie: Der Platz zum Bauen ist in alle Himmelsrichtungen begrenzt - aber nach oben ist ­theoretisch noch reichlich Luft: Wir haben einige Fachwerkhäuser am Frankfurter Römerberg und die Elbphilharmonie per Photoshop aufgerichtet.

Der Platz zum Bauen ist in alle Himmelsrichtungen begrenzt - aber nach oben ist ­theoretisch noch reichlich Luft: Wir haben einige Fachwerkhäuser am Frankfurter Römerberg und die Elbphilharmonie per Photoshop aufgerichtet.

(Foto: Zoltan Laszlo/Jonas Natterer)

Vergessen Sie fliegende Autos und Magnet­schwebebahnen: Das wichtigste Transportmittel der Zukunft ist der Aufzug. Über einen Drahtseilakt, ohne den moderne Städte undenkbar wären.

Von David Pfeifer, SZ-Magazin

Es wird eng auf der Erde. Wenn die Prognosen zutreffen, werden im Jahr 2050 etwa zehn Milliarden Menschen auf ihr leben. Deswegen muss Andreas Schierenbeck, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp Elevator AG, eine konkrete Vorstellung von der Zukunft haben - Aufzüge werden darin eine bewegende Rolle spielen. "Es gibt recht präzise Schätzungen, die sagen, dass in den kommenden zwanzig bis dreißig Jahren zwei Milliarden Menschen in die Städte ziehen", sagt Schierenbeck, ein kluger Erklärer mit pragmatisch kurzem Haar. "Wenn wir das so akzeptieren, müssen wir eigentlich jeden Tag ein Manhattan bauen - nur um den wachsenden Bedarf abzudecken." Damit all diese Menschen in den Wolkenkratzern zur Arbeit, nach Hause, ins Restaurant oder ins Fitnesscenter kommen, werden sie Aufzüge brauchen. Womöglich Aufzüge, wie wir sie noch nicht kennen, superschnell, superschlau, sicher und wartungsarm, anwenderfreundlich sowieso. Sie könnten das wichtigste Transportmittel der Zukunft werden, mehr noch als E-Autos und Züge, als Drohnen und E-Bikes.

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