Der Kochgeschirr-Hersteller Fissler setzt auf den Marketingeffekt von Made in Germany. Das Idar-Obersteiner Traditionsunternehmen produziert seit 165 Jahren in Deutschland. Das bringe auch heute noch Wettbewerbsvorteile, sagt die Firma - im Inland und im Ausland. "Die Herkunftsbezeichnung ist so wertvoll, weil der Premiumgedanke schon im Kopf der Kunden vorhanden ist, wenn sie Made in Germany hören oder lesen", so eine Sprecherin des Unternehmens. 90 Prozent aller Fissler-Töpfe und -Messer werden in Deutschland gefertigt, die restlichen 10 Prozent in Asien. Die verwendeten Rohmaterialien bezieht Fissler zu 60 Prozent aus Deutschland, zu 30 Prozent aus Europa und zu 10 Prozent aus Asien.

Linktipp: Noch heute vertrauen die Kunden darauf, deutsche Wertarbeit einzukaufen, zeigt die Video-Umfrage von Süddeutsche.de. Aber was haben die Beschäftigten hierzulande davon, wenn Konzerne neue Fabriken immer öfter im Ausland ansiedeln? Bald nicht mehr viel, kommentiert Björn Finke.

Bild: Unternehmen 23. August 2012, 12:282012-08-23 12:28:27 © Süddeutsche.de/ske/webj/bbr/rus