Test Gutes Händchen

Ob kurz, rund, lang oder spitz - wer seine Nägel in Form bringen will, braucht eine gute Feile. Eine Maniküre-Expertin hat neun Modelle getestet.

Von Katja Dreissigacker

Dass Nagelscheren nicht das Nonplusultra sind, wenn es um das Kürzen und Informbringen der Nägel geht, hat man zumindest irgendwo schon mal gehört oder gelesen. Besser geeignet sind laut Experten Nagelfeilen. Doch welche genau? Die mit der besonders feinen Körnung oder doch die mit der groben? Und aus welchem Material sollte die Feile sein, damit der Nagel nicht verletzt wird und splittert? Sandblatt, Saphir, Glas? Angesichts der vielen Fragen kann ein Besuch im Drogeriemarkt schon mal zur Quiz-Challenge werden. Hier also schon mal das Wichtigste auf einen Blick: Je spärlicher die Körnung, desto gröber ist die Feile. Für Kunstnägel aus Gel ist so ein Produkt ganz klar von Vorteil, denn dieser Nagel ist sehr hart. Für Naturnägel sollte man allerdings lieber zu Feilen mit feiner Körnung greifen. Besonders oder sehr fein bedeutet, dass man zwar nicht mehr so gut kürzen, dafür aber umso besser kleine Ecken und Kanten wieder in Form bringen kann. Glasfeilen gelten als besonders sanft, schonend und lange haltbar. Saphirfeilen sind robust, aber nicht unbedingt für die Feinarbeit geeignet. Und das Sandblatt-Material könnte man als Allrounder bezeichnen, es kann aber aus hygienischen Gründen nicht so lange verwendet werden. Alle weiteren Details hat unsere Expertin Sonja Gebauer bei neun Testprodukten unter die Lupe genommen und für uns zusammengefasst. Getestet hat sie an ihren eigenen Naturnägeln.