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Bügelstationen im Test:Geht glatt

Wer mehr als zwei Hemden im Schrank hat, benutzt heutzutage eine Dampfbügelstation. Aber welche bringt die glattesten Ergebnisse? Sechs Modelle im Test.

Sie wiegen einige Kilo, brauchen viel Platz, passen meist nicht mit aufs Bügelbrett und kosten oft soviel wie sechs bis acht normale Bügeleisen. Trotzdem werden Dampfbügelstationen immer beliebter, nicht nur bei Profis, sondern auch beim Durchschnittsbügler. Aber warum ist das so? Und was können die mehrere hundert Euro teuren Geräte überhaupt?

Tatsächlich haben Dampfbügelstationen den klassischen Dampfbügeleisen einiges voraus: Um Falten aus den Textilien zu bekommen, muss ein Bügeleisen Druck und Dampf erzeugen. Durch den Druck wird der Dampf aus den Düsen gepresst und sorgt so dafür, dass die Gewebefasern aufquellen und sich dadurch leichter glätten lassen. Eine Bügelstation hat wesentlich mehr Power und gibt im Vergleich zum normalen Dampfbügeleisen etwa die dreifache Menge an Dampf ab. Dadurch wird mehr Wäsche in kürzerer Zeit glatt.

Ein weiterer Vorteil: Man muss nicht alle Viertelstunde Wasser nachfüllen, denn der Wassertank befindet sich in einem Behälter an der Basisstation und fasst mit ein bis zwei Litern etwa vier- bis achtmal so viel Flüssigkeit wie in einem normalen Bügeleisen. Und weil der Boiler nicht direkt auf dem Bügeleisen sitzt, wiegt dieses oft nur die Hälfte. Auch das erleichtert das Bügeln. Anders als bei den normalen Bügeleisen lässt sich bei den Bügelstationen die Dampfzufuhr per Knopfdruck regeln, der Dampf setzt dann sofort ein und nicht erst nach einer gewissen Zeit. Und, auch das hat der Test ergeben: Die Textilien wurden bei der Arbeit mit allen Dampfbügelstationen so glatt, wie man es mit klassischen Dampfbügeleisen kaum oder gar nicht hinbekommen würde.

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