Outfits der Emmy AwardsSterntaler im Zickzacklauf

Vergessen Sie die Schauen von Paris! Mode wird auch auf den Laufstegen gemacht, die Roter Teppich heißen. Bei den Emmy Awards zeigte sich, wem eine Zweitkarriere als Designerin oder Kammerzofe anzuraten wäre - und wem nicht. Von Bauchfrei bis Blumenprint: eine Galerie ungleicher Paare.

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Kontraste: So bitte nicht Das geblümte Kleidchen von Zosia Mamet sähe ja eigentlich ganz zauberhaft aus, wäre da nicht dieses ... Dings statt eines Dekolletés, das aussieht wie eine heruntergerutschte Fliege. Oder ein misslungener Versuch, das Gesicht der Girls-Darstellerin zu anonymisieren. Oder will sie damit am Ende ein feministisches Statement abgeben? Das Outfit gibt Rätsel auf.

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Kontraste: Bitte so! Knallt auch, aber ohne zu verstören: Homeland-Schauspielerin Morgan Saylor.

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Schulterfrei: So bitte nicht! Nein Heidi, so richtig dufte finden wir dieses dunkelrote Sternenkriegerinnenoutfit nicht. Dieser Panzer könnte auch für Unfallopfer als modische(re) Alternative zur Halskrause in Sanitätshaus-Beige herhalten.

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Schulterfrei: Bitte so! Lenkt den Blick auf hübsche Schultern, ohne dabei das Schlüsselbein unter tonnenweise Pailletten zu vergraben oder anderweitig unnötig abzulenken: Mad Men-Schauspielerin Elisabeth Moss.

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Blumen: So bitte nicht! Nun ist Lena Dunham alles andere als ein Mauerblümchen und gerade deswegen wünschen wir ihr, dass es für sie rote Rosen en masse regnet. Aber bitte nicht auf dieses Kleid.

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Blumen: Bitte so! Kiernan Shipka dagegen sieht aus wie eine Hippie-Ausgabe von Sterntaler. "Huch, da bin ich eben noch in einen Blütenschauer geraten und habe noch nicht alles wieder abgeschüttelt." Die 13-Jährige spielt in Mad Men die älteste Tochter von Don Draper.

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Schleifchen: So bitte nicht! Wenn Zosia Mamet mit ihrem dicken schwarzen Brustbalken tatsächlich eine feministische Geheimbotschaft zum Ausdruck bringen wollte, möchten wir lieber gar nicht erst darüber nachdenken, was Jessica Paré mit dieser Geschenk-Knotung sagen will.

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Schleifchen: Bitte so! Michelle Dockery verpackt sich dagegen auch als knallfarbenes Geschenk - mit dem Rückenschleifchen gelingt ihr das aber deutlich charmanter.

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Nude-Töne: So bitte nicht! Zwar spätestens seit Berichten über Herzogin Catherines Lieblingspaar High-Heels schwer in Mode, aber nicht ganz einfach zu tragen: Klamotten in der Farbe nackter Haut. Wenn das Outfit am Ende dann doch aussieht wie Tante Ernas verwaschene Tagesdecke, ist es eher schiefgegangen. Wie hier bei January Jones.

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Nude-Töne: Bitte so! Mit ein paar Pailetten, an denen die Augen hängenbleiben können und ansonsten verschwimmenden Konturen macht Claire Danes dagegen vor, wie der Nude-Trend richtig funktioniert.

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Transparenz: So bitte nicht! Durchsichtigkeit setzt ja schon irgendwie voraus, dass es unter dem Durchsichtigen etwas zu sehen gibt, was man sonst nicht sieht (Julianna Houghs Unterhose, zum Beispiel). Wer die Regel jedoch überinterpretiert und den Blick auf so gut wie alles freigibt, hat die Rafinesse von Transparenz nicht verstanden.

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Transparenz: Bitte so! Durchsichtigkeit funktioniert in kleinen Dosen einfach besser - wie die Schauspielerin Carla Gugino mit diesem knallroten Kleid beweist.

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Zickzack: So bitte nicht! Leslie Manns Robe Sieht ein bisschen so aus, als wäre im Volkshochschul-Kurs "Webtechniken aus der nordamerikanischen Folklore" die Wolle ausgegangen.

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Zickzack: Bitte so! Diese völlig hochgeschlossene Zickzackvariante dagegen sieht aus, als hätte jemand House of Cards-Schauspilerin Kristen Connolly etliche Kronen auf den Körper gemalt. Königlich!

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Bauchfrei: So bitte nicht! War da das Söhnchen auf der Suche nach den Ohren zu seinem Katzen-Halloween-Outfit? Oder ein hungriger Hai auf Shoppingtour? Diese dreieckigen Gucklöcher im Kleid von Model und Tanzshow-Moderatorin Cat Deele sind unerklärlich.

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Bauchfrei: Bitte so! So ungefähr wie bei Padma Lakshmis rückenfreiem Kleid muss der allererste Bauchblitzer ausgesehen haben, der den Massentrend samt Hüfthosen und Arschgeweih begründete. Subtil und sexy.

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