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Glätteeisen im Test:Heißes Eisen

Illustration: Dirk Schmidt

Sie glätten selbst widerspenstiges Haar, definieren wilde Locken und verleihen platten Strähnen Schwung. Aber mit welchem Glätteisen geht das am besten? Unsere Expertin hat neun Modelle an verschiedenen Haartypen getestet.

Was früher nur der Friseur mit zehn Rundbürsten und zwei Föhnen gleichzeitig schaffte, macht seit ein paar Jahren auch ein elektrisches, längliches Tool mit zwei Keramikplatten möglich, die sich auf Knopfdruck in nur wenigen Sekunden erhitzen: Glätteisen.

Anders als das Wort vermuten lässt, sind sie echte Allrounder. Lässt man sie bei gleichmäßigem Druck, Strähne für Strähne durchs Haar gleiten, schließen sie die Oberflächenstruktur, glätten damit das Haar und verleihen ihm seidigen Glanz. Dreht man das Eisen in den Spitzen um eine viertel Drehung, kommt unten sanfter Schwung ins Haar. Dank einer halben Drehung direkt am Ansatz entstehen leichte Wellen oder Locken. Manche Frauen gestehen sogar, auf Reisen ihre T-Shirts mit dem Glätteisen schnell noch etwas aufzubügeln.

Für den unbeschwerten Styling-Genuss sollten die Geräte effektiv, aber auch schonend für das Haar sein. Denn bei zu viel Hitze könnten die Haare austrocknen oder längerfristige Strukturschäden bekommen. Deshalb gelten aktuell Keramikplatten ebenso als Standard wie regulierbare Hitzestufen oder Sensoren, die die Temperatur der jeweiligen Haarbeschaffenheit anpassen, sowie eine Verarbeitung, die Verbrennungen an Fingern oder dem Hals verhindert. All diese Kriterien hat unsere Expertin bei neun Geräten ganz genau unter die Lupe genommen.

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