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Volleyball:Liga hilft Klubs

Die Volleyball-Bundesliga (VBL) hat aufgrund der Corona-Pandemie ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Vereine der ersten und zweiten Bundesligen vorgestellt. Wie die VBL mitteilte, umfasst das Paket knapp 200 000 Euro an Zahlungsreduktionen für die Vereine sowie weitere rund 100 000 Euro Direkteinsparungen im Haushalt der VBL GmbH. Vereine können auch Lizenzgebühren in Raten zahlen, um möglichen Liquiditätsengpässen vorzubeugen. In Teilen werden Geldstrafen für Verstöße gegen das Lizenzstatut ausgesetzt. Zudem verzichten die Lizenzliga-Schiedsrichter auf einen Teil ihrer Honorare, die wirtschaftliche Lizenzierung wird verkürzt, die Ausnahmeregelungen für Spielhallen werden verlängert. "Wir werden die Situation weiterhin verfolgen und analysieren, um die Maßnahmen auch veränderten zukünftigen Bedürfnissen und Gegebenheiten anpassen zu können", sagte VBL-Präsident Michael Evers. Die Maßnahmen gelten für die Saison 2020/21.

© SZ vom 28.04.2020 / SID

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