Tischtennispokal:TTC Neu-Ulm erreicht Viertelfinale

Der TTC Neu-Ulm hat erwartungsgemäß nichts dem Zufall überlassen im Achtelfinale um den deutschen Tischtennispokal. Neben dem schwedischen Weltranglistensechsten Truls Moregardh, der zuletzt schon in der Bundesliga mehrmals für die ambitionierten Schwaben zum Zug kam, trat auch Deutschlands Nummer eins Dimitrij Ovtcharov die Fahrt zum Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen an, um nur ja nicht in die Gefahr eines vorzeitigen Ausscheidens zu geraten gegen den punktgleichen Tabellennachbarn aus dem hohen Norden - mit jeweils 6:2 Punkten stehen Neu-Ulm und Bremen derzeit in der Bundesliga auf den Plätzen vier und fünf. Es wurde dann eine klare Sache für die Gäste, was aber nicht nur mit dem Staraufgebot zu tun hatte, sondern auch mit der starken Verfassung, in der sich Neu-Ulms Vladimir Sidorenko zurzeit befindet. Der 20-jährige Russe gewann das umkämpfte Auftakteinzel gegen Bremens Mattias Falck, immerhin EM-Halbfinalist von München und WM-Zweiter von 2019. Schon in der Liga hatte Sidorenko einen guten Start erwischt mit einem Sieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Feng Yi-Hsin (Grenzau). Ovtcharov und Moregardh hatten dann leichtes Spiel, den 3:0-Sieg gegen Bremen zu vollenden. Ausgeschieden ist der TSV Bad Königshofen, der am Freitagabend ebenso deutlich 0:3 in Ochsenhausen verlor.

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