Tischtennis:Kolbermoors Frauen gelingt ein Kunststück

Das Tischtennis-Frauenteam des SV-DJK Kolbermoor hat sich mit einem 5:5 beim TSV Langstadt in die Winterpause verabschiedet. Die Ausgangslage für das Team aus Oberbayern hatte eindeutig gewirkt, der Tabellenletzte der ersten Liga war zu Gast beim Tabellenersten. Doch das Klassement ist derart eng, dass die Platzierungen kaum Aufschluss über die Kräfteverhältnisse geben - der Vierte Böblingen etwa lag gerade mal zwei Punkte voraus. Und seit in der kleinen Liga auch Wechsel zur Rückrunde erlaubt sind, ist zur Halbzeit ohnehin kaum vorherzusagen, wer am Ende der Hauptrunde mit welchen Chancen in die Playoffs einziehen wird. Kolbermoor zum Beispiel, über Jahre Herausforderer des Serienmeisters Berlin, hatte mit einem jungen Kader Schwierigkeiten einkalkuliert, aber natürlich andere Ansprüche, als gegen den Abstieg zu spielen. Zur Rückrunde hat der Klub daher die Ägypterin Dina Meshref verpflichtet, die Nummer 28 der Welt - wobei die Einsatzchancen aller Profis mehr als früher vom dichten Kalender der WTT-Turniere abhängen. Noch ohne Meshref gelang dem Team von Coach Michael Fuchs gegen deren Ex-Klub Langstadt nun ein Kunststück: Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison verwandelte es einen 0:5-Rückstand in ein Remis, schon in Weinheim war das gelungen. Und, ebenfalls kurios: Kolbermoor schließt die Hinrunde damit ohne einen einzigen Heimsieg ab, aber eben auch ohne eine Auswärtsniederlage. Den letzten Tabellenplatz hat das Team aus dem Landkreis Rosenheim damit auch schon wieder verlassen.

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