SZ-Rubrik "Formsache":Mit Max Morlock auf dem Rasen

Dagmar Wöhrl beim Pressetermin zur 8. Staffel von Die Höhle der Löwen (ab 31.08.2020 um 20.15 Uhr bei Vox) am 18.08.202; Dagmar Wöhrl

Dagmar Wöhrl ist Rechtsanwältin, CSU-Politikerin und ehemalige Miss Germany (1977). Sie war von 2005 bis 2009 Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Einem breiten Publikum ist sie bekannt als Investorin bei der Fernsehsendung "Die Höhle der Löwen".

(Foto: Imago/Imago Images)

Dagmar Wöhrl fühlt Jungunternehmern in der TV-Serie "Hohle der Löwen" auf den Zahn, am liebsten aber geht sie zum Glubb ins Stadion.

SZ: Sport ist ...

Dagmar Wöhrl: ... anstrengend.

Ihr aktueller Fitnesszustand?

Eher Hausfrauenliga. Vielleicht ein bisschen besser, denn ich bemühe mich, ständig aktiv zu bleiben und meinen Körper nicht rosten zu lassen.

Felgaufschwung oder Einkehrschwung?

Vor zehn Jahren wäre es sicher der Felgaufschwung gewesen, heute wähle ich eher einen gemütlichen Einkehrschwung.

Sportunterricht war für Sie?

Abwechslung von den Büchern und Bewegungsfreiheit. Ich habe Sportunterricht durchaus gemocht, auch wenn ich nicht in allen Disziplinen glänzen konnte.

Ihr persönlicher Rekord?

Ich habe einmal zwei Monate meine persönliche Sportroutine planmäßig durchgehalten. Leider taucht das in keinem Guiness-Buch auf ...

Stadionbesucher oder Fernsehsportler?

Ganz klar: Stadion. Die Atmosphäre ist am Fernseher einfach nicht greifbar. Die Spannung, das Gemeinschaftsgefühl, das Jubeln und das Trauern - all das erlebt man im Stadion einfach hautnah.

Club oder Kleeblatt?

Auch wenn der Glubb ein Depp ist, wie wir Franken sagen, wird mein Herz immer an diesem Verein hängen. Egal, in welcher Liga der Club spielt, die Fans sind auf jeden Fall Champions League.

Ihr ewiges Sport-Idol?

Max Morlock. Einfach weil er die Galionsfigur des Nürnberger Fußballs ist.

Ein prägendes Erlebnis?

Ich habe Max Morlock als Kind noch aktiv erlebt. Damals spielte mein Papa auch Fußball und trainierte gemeinsam mit diesem Nürnberger Idol. Beide haben auch gemeinsam den Trainerschein gemacht. Er hat mich oft mitgenommen, und so stand ich als Kind öfter auf dem Rasen, als meiner Mama lieb war. Die Begeisterung für diesen Sport ist bis heute geblieben.

In welcher Disziplin wären Sie Olympiasieger?

Im Aktenstemmen. Ich bin mit Leidenschaft ein Aktenleser und ich denke, da habe ich schon so manche Tonne aus dem Regal raus- und wieder reingeschoben.

Mit welcher Sportlerin/welchem Sportler würden Sie gerne das Trikot tauschen?

Da gäbe es einige. Ich schwimme sehr gerne, von daher würde ich Franziska van Almsick wählen. Ich fand ihre Karriere beeindruckend und bin ein wenig traurig, dass wir in vielen sportlichen Bereichen keine nennenswerten Erfolge mehr feiern können. Wobei den Schwimmern bei den gerade vergangenen Olympischen Spielen ein kleiner Achtungserfolg gelungen ist. Meine Daumen für 2024 sind jedenfalls schon jetzt gedrückt. Für alle Sportler.

Unter der Rubrik "Formsache" fragt die SZ jede Woche Menschen nach ihrer Affinität zum Sport. Künstler, Politiker, Wirtschaftskapitäne - bloß keine Sportler. Wäre ja langweilig.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB