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Sportpolitik:Verband Team Sport-Bayern fordert Öffnungs­strategie

Der Verband Team Sport-Bayern (TSB) hat "mit Blick auf die alarmierende Mitgliederentwicklung in den Vereinen und die drohenden gesundheitlichen Schäden für die Bevölkerung im Freistaat" eine Öffnungsstrategie für den Breitensport gefordert. Der Zusammenschluss von 27 bayerischen Sportfachverbänden bot den politischen Entscheidungsträgern dazu seine "Sportkompetenz für die Erarbeitung von passgenauen, praxisnahen Lockerungs-Maßnahmen" an. "Es ist höchste Zeit, dass die Themen Breitensport und Gesundheitssport in der Diskussion um Lockerung von Corona-Maßnahmen endlich auf die politische Agenda kommen", sagt Alfons Hölzl, Vorstandsvorsitzender von Team Sport-Bayern und des Deutschen Turner-Bundes (DTB): "Die Schäden besonders für Kinder, Jugendliche, Senioren und Menschen mit Behinderung sind schon jetzt unabsehbar groß." Zudem befürchteten die TSB-Verbände den Verlust von etwa zehn Prozent ihrer vier Millionen Mitglieder. Die finanziellen Verluste durch die Corona-Krise summieren sich im bayerischen Sport laut der Mitteilung bereits jetzt auf über 200 Millionen Euro.

© SZ vom 16.02.2021 / SZ
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