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Rudern:Zeidler kritisiert Profifußball

Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler hat den Neustart der Fußball-Bundesliga scharf kritisiert. Er hoffe, dass mehr Menschen so denken "und diesem wahnsinnigen System den Rücken zukehren", sagte der Senkrechtstarter des Deutschen Ruderverbandes (DRV) im Interview mit den Organisatoren der Wahl zum Sportler des Jahres. Derzeit seien außer für den Fußball "sportliche Wettkämpfe für niemanden in Deutschland erlaubt", so Zeidler, "außer für die Millionäre der Bundesliga, die sich eh schon seit Jahren in einer immer stärker abdriftenden Parallelwelt befinden". Die Ruderer dürfen derzeit maximal im Zweier auf das Wasser. Als Einerfahrer konnte Zeidler sein Training "relativ normal fortsetzen". Außer der EM im Oktober sind derzeit keine Ruderwettkämpfe in Sicht.

© SZ vom 19.05.2020 / sid
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