Olympische Spiele:Kritik am DOSB

Sportmanager Michael Mronz, 54, hat die DOSB-Spitze für die deutsche Bilanz bei den Olympischen Sommerspiele kritisiert und für die Neuwahlen im Dezember ein "sportpolitisches Zukunftskonzept" gefordert. "In Tokio gab es mehr Medaillen zu gewinnen als jemals zuvor. Und das vereinte Deutschland hat noch nie so wenige Medaillen gewonnen", sagte er bei einem Kongress in Aachen. Die DOSB-Einordnung "recht ordentlich" könne "nicht unser Maßstab sein". Der amtierende Präsident Alfons Hörmann legt sein Amt nach Kritik an seinem Führungsstil Anfang Dezember nieder. Mronz und der DOSB liegen spätestens seit Frühjahr im Clinch, als sich das Internationale Olympische Komitee für Brisbane als Ausrichter der Spiele 2032 entschied - und damit gegen die Idee von Mronz und seiner Initiative, Sommerspiele an Rhein und Ruhr zu veranstalten. Der Sportmanager hofft weiter, die Spiele austragen zu können: "Die internationale Sportwelt erwartet geradezu eine deutsche Bewerbung." Für 2036 wird jedoch auch Berlin als Kandidat genannt.

© SZ vom 17.09.2021 / sid
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