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Leichtathletik:Russland zahlt Geldstrafe

Russlands Leichtathleten entgehen dank eines Eingreifen des Staats wohl dem Ausschluss aus dem Weltverband. Das Sportministerium des Landes gab am Mittwoch bekannt, die schon zum 1. Juli fällige Geldstrafe im Zuge des massiven Doping- und Betrugsskandals zu übernehmen. Sebastian Coe, Präsident von World Athletics, hatte die Frist für die Zahlung der gut 5,4 Millionen Euro zuletzt bis zum 15. August verlängert, am Mittwochabend bestätigte der Verband den Zahlungseingang. Wäre das Geld nicht rechtzeitig überwiesen worden, wäre eine Teilnahme russischer Leichtathleten an den Olympischen Spielen 2021 in Tokio äußerst fraglich gewesen. Der russische Verband Rusaf hatte zuletzt immer wieder betont, nicht über "ausreichende Mittel" zu verfügen. Nun sprang das Ministerium zur Seite.

© SZ vom 13.08.2020 / SID

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