Leichtathletik:Mihambo springt auf 7,09 Meter

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Olympiasiegerin Malaika Mihambo, 28, ist verheißungsvoll in das Welt- und Europameisterschaftsjahr gestartet. Die Weitspringerin von der LG Kurpfalz siegte beim Diamond-League-Meeting in Birmingham mit 7,09 Meter im vierten Versuch. Im letzten Versuch blieb sie mit 7,06 Metern erneut über der Sieben-Meter-Marke. Besser ist Mihambo in den vergangenen Jahren nicht in eine Freiluftsaison gestartet. Vor ihrem Sieg bei der Weltmeisterschaft 2019 in Doha/Katar hatte sie die Saison mit 6,81 Meter begonnen, vor den Olympischen Spielen 2021 in Tokio war sie 6,68 Meter weit gekommen. "Ich bin froh, dass es wieder so weit geht", sagte Mihambo.

Bei den Spielen in Tokio hatte die dreimalige Sportlerin des Jahres mit 7,00 Metern Gold geholt. Den WM-Titel hatte sie sich mit 7,30 Metern gesichert. Ihre großen Saisonziele sind die WM vom 15. bis 24. Juli in Eugene und die Heim-EM vom 15. bis 21. August in München. Beide Titelkämpfe sind auch das Ziel von Langstreckenläuferin Hanna Klein, 29, die für eine weitere herausragende Leistung im Alexander Stadium sorgte. Über 5000 Meter wurde die Tübingerin in persönlicher Bestzeit von 14:51,71 Minuten Fünfte. Damit knackte sie schon die WM-Norm. "Ich kann es gar nicht glauben. Voll cool", sagte Klein. Es ist die drittbeste Zeit einer deutschen Läuferin über diese Distanz. Nur Konstanze Klosterhalfen (14:26,76 Minuten) und Irina Mikitenko (14:42,03) liefen zuvor schneller. Erst im Endspurt zogen die äthiopischen Läuferinnen davon. Siegerin wurde Dawit Seyaum in 14:47,55 Minuten. Auf Platz neun landete Sara Benfares aus Rehlingen in 15:25,74 Minuten. Über 800 Meter wurde die Münchnerin Christina Hering in 2:00,82 Minuten gute Sechste.

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