Tennis Federer purzelt nach 14 Jahren aus den Top 10

Roger Federer will sein Comeback beim Hopman Cup in Australien im Januar bestreiten.

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Zum ersten Mal seit langer Zeit wird der verletzte Schweizer Tennisspieler nicht in den Top 10 der Weltrangliste geführt. Italien tritt ohne Balotelli und Barzagli gegen die DFB-Elf an.

Tennis: Roger Federer wird erstmals seit mehr als 14 Jahren nicht mehr in den Top 10 der ATP-Weltrangliste geführt. Der seit langem verletzte Schweizer fiel im jüngsten Ranking vom neunten auf den 16. Rang. Zuletzt wurde der 35-Jährige am 7. Oktober 2002 außerhalb der Top 10 geführt (13.).

Federer hat wegen einer Knieverletzung frühzeitig seine Saison beendet, sein letztes Spiel bestritt er im Juli bei seinem Halbfinal-Aus in Wimbledon gegen den Kanadier Milos Raonic. Sein Comeback will er beim Hopman Cup in Australien (ab 1. Januar 2017) bestreiten. Ein baldiges Karriereende hat der Ausnahmespieler ausgeschlossen.

Mit 302 Wochen an der Spitze der Weltrangliste ist Roger Federer unerreicht, ihm folgt Pete Sampras aus den USA mit 286 Wochen. Erstmals war der Grand-Slam-Rekordsieger am 2. Februar 2004 die Nummer eins, letztmals am 4. November 2012.

Fußball: Die italienische Fußball-Nationalmannschaft tritt ohne Mario Balotelli zum Länderspiel-Klassiker gegen Weltmeister Deutschland an. Nationaltrainer Giampiero Ventura verzichtete auf eine Nominierung des 26 Jahre alten Angreifers von OGC Nizza für das Duell der viermaligen Weltmeister am 15. November in Mailand (20.45 Uhr/ARD) und das WM-Qualifikationsspiel drei Tage zuvor in Liechtenstein. Die Italiener müssen auch auf Abwehrspieler Barzagli verzichten. Der 25 Jahre alte Verteidiger von Juventus Turin verletzte sich am Sonntag beim 2:1-Sieg bei Chievo Verona in der Serie A an der linken Schulter. Der ehemalige Wolfsburger war bereits in der 5. Minute ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht worden.

Fußball: Nationaltrainer Jürgen Klinsmann hat für die beiden WM-Qualifikationsspiele der US-amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Mexiko und in Costa Rica sieben Bundesliga-Legionäre nominiert. Der frühere Bundestrainer berief John Brooks (Hertha BSC), Timothy Chandler (Eintracht Frankfurt), Fabian Johnson (Borussia Mönchengladbach), Christian Pulisic (Borussia Dortmund), Bobby Wood (Hamburger SV), Aron Johannsson (Werder Bremen) und Julian Green (Bayern München) in seinen 26-köpfigen Kader, dem auch der frühere Schalker Jermaine Jones angehört.

Am 11. November trifft Klinsmann, der in der vergangenen Woche zum Ehrenspielführer der deutschen Nationalelf ernannt wurde, mit seinem Team in Columbus/Ohio im Prestigeduell auf Mexiko. Vier Tage später steigt in San Jose das Duell gegen Costa Rica.

Basketball: Ohne den verletzt pausierenden Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks im sechsten Saisonspiel den ersten Sieg gefeiert. Nach fünf Niederlagen zum Auftakt gewannen die Mavericks gegen die Milwaukee Bucks mit 86:75 nach Verlängerung. Überragender Werfer der Texaner war Harrison Barnes mit 34 Punkten. JJ Barea steuerte 21 Zähler bei. Nowitzki fehlt derzeit wegen Problemen an der Achillessehne.In der Tabelle der Western Conference der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA sind die Mavericks Vorletzter vor den noch sieglosen New Orleans Pelicans. Die nächste Partie bestreitet der Champion von 2011 am Dienstag gegen die Los Angeles Lakers.