Hockey:Nationalteam knapp an WM-Bronze vorbei

Bei Hockey-Bundestrainer Valentin Altenburg trockneten die Tränen der Enttäuschung zuerst. Während sich die deutschen Nationalspielerinnen mit feuchten Augen nach dem Verpassen des WM-Finales gegenseitig trösteten, baute der Coach seine Schützlinge mit ganz viel Lob wieder auf. "Als Mannschaft haben wir unsere beste Turnierleistung abgerufen. Auch wenn es sich im Moment so anfühlt, als ob es weh tut, ist das ein ganz besonderer Moment", sagte der 41-Jährige nach dem dramatischen Scheitern in der Vorschlussrunde im Hockey-Olympiastadion des spanischen Terrassa gegen Argentinien. Gegen seinen Angstgegner kämpfte sich das deutsche Team mit viel Leidenschaft in die Verlängerung, hielt dort das 2:2, ehe sich die Südamerikanerinnen als nervenstärker erwiesen und durch das 4:2 im Shootout das Finale erreichten. Nike Lorenz von Rot-Weiß Köln und Linnea Weidemann vom Berliner HC scheiterten hingegen in den entscheidenden Momenten. "Wenn du im Halbfinale stehst, willst du natürlich auch ins Endspiel", sagte Co-Kapitänin Lorenz. Ein WM-Finale hatten die deutschen Spielerinnen zuletzt 1986 erreicht.

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