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Golf:Stewart Cink furios in Hilton Head Island

Zugegeben, ein Bäuchlein ist inzwischen doch sichtbar geworden, aber dieser Schwung? Unverkennbar Stewart Cink, der mittlerweile ja schon 47 Jahre alt ist und in drei Jahren also tatsächlich bei den Senioren auf der Champions Tour mitwirken darf. 2009 hatte der US-Profi seinen größten Erfolg geschafft, als er bei der British Open den wundersamen Triumph des alternden Golfhelden Tom Watson in einem Playoff verhinderte und den Major-Titel errang. Es blieb bis dato sein letzter Turniersieg, aber nun schickt sich Cink tatsächlich an, das US-PGA-Tour-Event in Hilton Head Island/South Carolina zu gewinnen. Von Beginn an bestach er mit präzisem Spiel und blieb auch konzentriert-locker bei seinen Schlägen, als er plötzlich führte und führte und führte. Nach drei Runden hatte sich Cink einen Vorsprung von fünf Schlägen gegenüber dem Amerikaner Collin Morikawa herausgespielt, wobei vor allem seine ersten beiden Runden beeindruckend waren. Da hatte Cink jeweils nur 63 Schläge benötigt. Sein Ergebnis vor der Schlussrunde (Montagnacht deutscher Zeit) betrug unglaubliche 18 unter Par (-18) - damit stellte der Hüne aus Alabama bei der RBC Heritage nach 54 Bahnen den Rekord ein.

© SZ vom 19.04.2021 / klef
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