Frühes Aus:O'Sullivan scheitert bei der Snooker-WM

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Frühes Aus: Raus bei der WM: Ronnie O'Sullivan.

Raus bei der WM: Ronnie O'Sullivan.

(Foto: Andrew Yates/AFP)

Der Favorit fliegt überraschend in der zweiten Runde gegen Barry Hawkins raus. Der VfL Wolfsburg löst den Vertrag mit Nicklas Bendtner auf. Marcel Schmelzer bleibt lange beim BVB.

Snooker-WM: Überraschung bei der Snooker-Weltmeisterschaft in Sheffield/England: Top-Favorit Ronnie O'Sullivan ist raus, der fünffache Titelträger scheiterte bereits in der zweiten Runde knapp mit 12:13 an Barry Hawkins. Hawkins führte schon mit 12:9, ehe O'Sullivan drei Frames in Serie gewinnen konnte - den entscheidenden Frame holte aber wiederum Hawkins. Er steht damit im Viertelfinale, wo er auf Marco Fu aus Hongkong trifft.

Fußball, VfL Wolfsburg: Der VfL Wolfsburg hat den ursprünglich bis Juni 2017 datierten Vertrag mit dem bereits aussortierten Stürmer Nicklas Bendtner (28) aufgelöst. Das gaben die Niedersachsen am Montag bekannt. "Nicklas und wir hatten uns von seinem Engagement beim VfL Wolfsburg viel versprochen", sagte VfL-Manager Klaus Allofs: "Nach knapp zwei Jahren mussten wir leider feststellen, dass sich diese Erwartungen weder für ihn selbst, noch für uns erfüllt haben und eine weitere Fortsetzung für niemanden mehr Sinn gemacht hätte."

Wie die Zeitung Ekstrabladet aus Bendtners dänischer Heimat berichtete, wurde zuletzt noch um die Höhe der Abfindung verhandelt. Bendtner soll zwischen 1,6 und 2,1 Millionen Euro gefordert haben. Der dänische Nationalspieler war 2014 ablösefrei vom englischen Topklub FC Arsenal nach Niedersachsen gewechselt und absolvierte 47 Spiele (9 Tore) für den Klub. Beim VfL leistete sich der "Lord" in der jüngsten Vergangenheit zahlreiche Eskapaden. Seit fast vier Wochen war er deshalb vom Trainingsbetrieb der Profis ausgeschlossen. Seinen letzten Bundesliga-Treffer für den VfL erzielte Bendtner am 31. Oktober beim 2:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen.

Fußball, Borussia Dortmund: Mitten in der Diskussion um die Zukunft seines Kapitäns Mats Hummels hat Borussia Dortmund den Vertrag mit Marcel Schmelzer verlängert. Der Fußball-Bundesligist gab am Montag die Einigung mit dem Linksverteidiger für fünf Jahre bis 2021 bekannt. "Ich freue mich sehr, auch in Zukunft Bestandteil dieser charakterstarken Mannschaft und dieses unvergleichlichen Klubs sein zu dürfen. Borussia Dortmund ist und bleibt meine sportliche Heimat", sagte der 28-Jährige, der in elf Jahren mit dem BVB zweimal Meister und einmal Pokalsieger wurde. Zudem stand er mit der Borussia im Champions-League-Finale gegen Bayern München 2013 (1:2).

"Er ist nicht nur einer der stärksten Linksverteidiger Europas, sondern auch ein wunderbarer Mensch, der dem BVB genauso viel Zuneigung und Respekt entgegenbringt wie wir ihm", sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Schmelzer war 2005 als 17-Jähriger vom 1. FC Magdeburg nach Dortmund gekommen. Im August 2008 stand er zum ersten Mal in der Bundesliga auf dem Platz, 195 weitere Einsätze folgten.

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Basketball, NBA: Die Atlanta Hawks haben in ihrer Playoff-Serie der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA auch die zweite Auswärtspartie bei den Boston Celtics verloren. Am Sonntag (Ortszeit) musste sich die Mannschaft mit dem Braunschweiger Dennis Schröder nach Verlängerung 95:104 geschlagen geben. Somit konnte Boston zum 2:2-Gesamtstand ausgleichen.Nach seiner Auseinandersetzung mit Celtics-Spielmacher Isiah Thomas in der Partie zuvor hatte Schröder diesmal einen besonders schweren Stand. Bei jeder Ballberührung wurde der 22-Jährige von den mehr als 18 000 Zuschauern lautstark ausgebuht. "Mir macht es Spaß, wenn alle gegen mich buhen, ich höre da gar nicht hin. Wenn du in der NBA spielst, musst du mit Druck klarkommen", sagte Schröder der Deutschen Presse-Agentur.

Die Titel-Mitfavoriten San Antonio Spurs und Cleveland Cavaliers sind in die nächste Runde der Playoffs eingezogen. Die Spurs gewannen am Sonntag (Ortszeit) durch das 116:95 bei den Memphis Grizzlies auch das vierte Spiel der Best-of-Seven-Serie und nahmen damit mühelos ihre Auftakthürde. Bester Werfer der Texaner war Kawhi Leonard mit 20 Punkten.

Cleveland setzte sich in der Serie gegen die Detroit Pistons ebenfalls mit 4:0 durch. Die letzte Partie gewannen die Cavs mit 100:98. Kyrie Irving steuerte 31 Punkte bei, Superstar LeBron James brachte es auf 22 Zähler. Titelverteidiger Golden State Warriors fehlt nach dem 121:94 bei den Houston Rockets nur noch ein Sieg zum Einzug in die zweite Playoff-Runde. Klay Thompson war mit 23 Punkten stärkster Akteur der Gäste. Die Warriors stellten mit 21 erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen einen Rekord in den NBA-Playoffs auf.

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