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Fechten:Max Hartung ist erneut Europameister

Max Hartung

Max Hartung: Athletensprecher und Europameister (Archivbild)

(Foto: dpa)

Der Säbel-Spezialist gewinnt Gold in Serbien. Der AS Rom verlängert mit Trainer Eusebio Di Francesco, die deutschen Shorttracker haben einen neuen Bundestrainer.

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Fechten: Max Hartung ging auf die Knie und brüllte seine Erleichterung über die gelungene Titelverteidigung heraus. Der Säbel-Spezialist hat bei der Fecht-EM in Novi Sad das Finale gegen den WM-Dritten Kamil Ibragimow (Russland) mit 15:12 gewonnen und dem deutschen Team mit seinem zweiten EM-Gold im Einzelwettbewerb die zweite Medaille in Serbien beschert. "Ich habe vorher gesagt, dass ich hier den Titel verteidigen will. Aber ich habe überhaupt nicht daran geglaubt, dass das passieren würde", sagte Hartung: "Ich habe mich so gefreut: Obwohl die Saison so mittelmäßig war, ging mir das heute so leicht von der Hand."Auf dem Weg ins Finale hatte sich der 28-Jährige Dormagener auf der Planche allerdings schwer getan. Im Halbfinale hatte er sich gegen den zweimaligen Olympiasieger und Vorjahresfinalisten Aron Szilagyi (Ungarn) mit 15:14 durchgebissen, ehe er sich den Finaleinzug gegen Sandro Bazadze (Georgien) mit dem gleichen knappen Ergebnis sicherte.

AS Rom: Champions-League-Halbfinalist AS Rom hat den Vertrag mit Trainer Eusebio Di Francesco am Montag um zwei Jahre verlängert. Der 48 Jahre alte Coach, der von einem Jahr Luciano Spalletti ersetzt hatte, führte den Hauptstadtklub auf Rang drei der Serie A. Di Francesco stand bei AS Rom von 1997 bis 2011 als Spieler unter Vertrag. "Ich hoffe, dass wir nächste Saison noch erfolgreicher sein werden", sagte Di Francesco.

Shorttrack: Der Brite Stuart Horsepool wird neuer Bundestrainer der deutschen Shorttracker. Das teilte die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG am Montag mit. Geboren in Nottingham, nahm Horsepool in seiner aktiven Shorttrack-Karriere zwischen 1972 und 1992 an zwölf WM teil und gewann Silber- und Bronzemedaillen. Mit 30 Jahren beendete er seine aktive Karriere und wechselte ins Trainergeschäft. Er war maßgeblich am Aufbau eine leistungssatrken britischen Teams beteiligt und führte als Cheftrainer unter anderen Elise Christie in die Weltspitze. Zuletzt betreute er die lettischen Olympia-Skater.

© SZ.de/sid/dpa/ska

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