Fußball Wiese verliert 1:2 gegen Haunsheim

Tim Wiese gegen Bernd Ostertag vom TSV Haunsheim.

(Foto: Daniel Kopatsch)

Der ehemalige Nationaltorwart unterliegt mit dem SSV Dillingen in der Kreisliga. Bayerns Vorstandschef lobt Ancelotti vor dem Duell gegen Real Madrid. Federer und Nadal ziehen ins Finale von Miami ein.

Fußball, Wiese: Der frühere Fußball-Nationaltorhüter Tim Wiese hat am Samstag mehr als vier Jahre nach seinem letzten Bundesliga-Einsatz sein Comeback gegeben. Der 35-Jährige stand für den Kreisligisten SSV Dillingen zwischen den Pfosten, konnte das 1:2 gegen den TSV Haunsheim aber auch nicht verhindern.In einem gegen Spielende spannenden Derby im Donaustadion musste Wiese im pinken Trikot nur selten eingreifen und schlenderte die meiste Zeit betont lässig durch den Strafraum. An den beiden Gegentreffern war er schuldlos.Der Auftritt des früheren Profis von Kaiserslautern, Bremen und Hoffenheim kam zustande, weil der Vereinsvorsitzende der Dillinger ein Freund Wieses ist. Im Januar 2013 stand Wiese letztmals für Hoffenheim in der Bundesliga auf dem Feld. Seit seinem Karriere-Ende versucht er sich vor allem als Wrestler.

Fußball, FC Bayern: Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge blickt dem Champions-League-Viertelfinale gegen Titelverteidiger Real Madrid auch dank Trainer Carlo Ancelotti optimistisch entgegen. "Real Madrid bleibt die Nummer eins der Welt, aber wir haben Ancelotti", sagte der 61-Jährige der italienischen Zeitung Corriere dello Sport: "Das ist unsere schwierigste Herausforderung in dieser Saison, aber mit Carlo auf der Bank können wir sie mit Optimismus angehen."

Das Niveau in der Champions League sei in diesem Jahr höher als je zuvor: "Alle Viertelfinal-Mannschaften sind in der Lage, die Königsklasse zu gewinnen, abgesehen von Leicester vielleicht", sagte der Bayern-Boss, "man kann nicht sagen, wer der große Favorit ist."

Zudem äußerte sich Rummenigge kritisch über den Fußball-Weltverband Fifa. "Meiner Meinung nach befinden sie sich seit einiger Zeit auf dem falschen Weg", sagte der Bayern-Boss, "sie beschäftigen sich zu sehr mit Politik und Finanzen und zu wenig mit dem gespielten Fußball." Die Fifa solle sich eher mit Fußball als mit Machtstrategien beschäftigen, so Rummenigge.Auch die Aufstockung der Weltmeisterschaft von 32 auf 48 Teilnehmer kritisierte der 61-Jährige: "Das ist ein Fehler. Die Entscheidung basiert auf dem heute dominierenden Prinzip der Quantität. Ich aber bin ein großer Unterstützer der Qualität."

Tennis, Miami: Die langjährigen Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal bestreiten am Sonntag beim Tennis-Turnier in Miami das Finale. Damit kommt es in Florida zur Neuauflage des Australian-Open-Endspiels. Federer gewann die vergangenen drei Aufeinandertreffen, Nadal liegt mit 23:13-Siegen in der Gesamtwertung vorn. Der Schweizer Federer setzte sich am Freitag (Ortszeit) in einem spannenden Spiel nach 3:10 Stunden gegen den Australier Nick Kyrgios mit 7:6 (11:9), 6:7 (9:11), 7:6 (7:5) durch. Federer nutzte seinen dritten Matchball, nachdem er bereits im zweiten Satz zwei Chancen verpasst hatte. Nadal hatte zuvor den Italiener Fabio Fognini nach eineinhalb Stunden mit 6:1, 7:5 bezwungen.

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Basketball, NBA: Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks nur noch theoretische Chancen auf den Einzug in die NBA-Playoffs. Die Texaner kassierten am Freitag (Ortszeit) bei den Memphis Grizzlies beim 90:99 (34:55) die vierte Niederlage nacheinander und müssen sieben Matches vor Ende der regulären Saison bei sechs Siegen Rückstand auf Playoff-Platz acht in der Western Conference auf ein Wunder hoffen. Nowitzki erzielte 13 Punkte und holte zwölf Rebounds.