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Eishockey:DEB bewirbt sich um WM

DEB-Präsident Franz Reindl kommt für den Vorsitz des Eishockey-Weltverbands IIHF erst 2021 infrage. "Die für September 2020 angesetzten Neuwahlen wurden situationsbedingt um ein Jahr verschoben. Deshalb ist auch meine offizielle Kandidatur - für welche Position auch immer - noch nicht erfolgt", sagte der Chef des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) bei der Online-Mitgliederversammlung des Verbands am Samstag. "Es bleibt also zunächst alles beim Alten." Der 65-Jährige gilt als möglicher Nachfolger des Schweizers René Fasel als Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF. Für den Vorsitz des Weltverbands müsste er seinen Posten als DEB-Chef aufgeben. Fasel hatte angekündigt, nicht ein weiteres Mal kandidieren zu wollen. Sein Abschied verzögert sich nun aufgrund der Coronavirus-Krise. Reindl gab zudem bekannt, dass sich der Verband künftig erneut für die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft bewerben will und hofft, "vielleicht 27 oder 28 eine WM in Deutschland zu haben". Zuletzt hatte 2017 eine WM in Köln und Paris stattgefunden. Die diesjährige in der Schweiz geplante WM war aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Bis 2025 sind alle Turniere vergeben.

© SZ vom 14.06.2020 / dpa

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