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Ehemaliger ManU-Trainer:Sir Alex Ferguson nach Notoperation auf der Intensivstation

Sir Alex Ferguson, hier ein Archivbild aus dem Jahr 2016, musste am Freitag wegen einer Hirnblutung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

(Foto: AFP)
  • Der langjährige Trainer von Manchester United, Sir Alex Ferguson, musste sich in einem Krankenhaus wegen einer Hirnblutung einer Notoperation unterziehen.
  • Der 76-Jährige hatte sich vor fünf Jahren aus dem Fußballgeschäft zurückgezogen.

Schon seit Donnerstag, so ist es in britischen Medien zu lesen, habe Sir Alex Ferguson,76, über Beschwerden geklagt. Am Freitag dann musste der Rettungswagen kommen. Ferguson, langjähriger Trainer der Mannschaft von Manchester United, wurde ins Krankenhaus Salford Royal in Macclesfield nahe Manchester gebracht.

Die Diagnose: Hirnblutung. Ferguson musste sich einer Notoperation unterziehen und wurde kurzzeitig ins künstliche Koma versetzt. "Die OP ist sehr gut verlaufen. Aber nun muss er einige Zeit auf der Intensivstation bleiben, damit er sich optimal erholen kann", hieß es in einer Stellungnahme des Vereins. Seine Familie wünschte sich, dass die Privatsphäre gewahrt werde.

Ferguson hatte seine Trainerkarriere beim englischen Fußball-Rekordmeister vor fünf Jahren beendet. 27 Jahre lang hatte er den Verein trainiert. 13 Mal gewann er in dieser Zeit die Meisterschaft. Zwei Mal - 1999 gegen den FC Bayern München und 2008 gegen den FC Chelsea - war er im Finale der Champions League erfolgreich.

"Über die Entscheidung, in den Ruhestand zu gehen, habe ich lange nachgedacht. Es ist genau der richtige Zeitpunkt", sagte er nach Angaben des Guardian im Jahr 2013, als er sich vom Trainergeschäft zurückzog.

Zwei Jahre später habe er in einem Buch über die Annehmlichkeiten des Rentnerdaseins geschrieben: "Jetzt, nachdem ich mein Leben lang um 6 Uhr aufgestanden bin, genieße ich es, bis 8 Uhr zu schlafen, mit meiner Frau zu frühstücken, was ich 30 Jahre nicht tun konnte und in Ruhe die Zeitung zu lesen".

© SZ.de/sid/dpa/olkl
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