2. Ole Einar Björndalen (NOR, 6/3/2)

Bei seiner deutschen Konkurrenz gilt er als "Außerirdischer" (Ricco Groß) oder als Athlet von "einem anderen Stern" (Bundestrainer Frank Ullrich), was so ziemlich auf das Gleiche hinaus läuft. Seit zwölf Jahren sammelt der mittlerweile tatsächlich in Osttirol auf unserer Erde trainierende Ole Einar Björndalen Medaillen bei den Olympischen Spielen. Seine erst goldene holte er 1998 in Nagano, weitere vier in Salt Lake City, nur aus Turin fuhr er ohne Titel nach Hause. Hinzu kommt mit 14 Gold-, zehn Silber und neun Bronzemedaillen eine schier unglaubliche WM-Bilanz. Sein Vorteil gegenüber Dählie: Björndalen ist noch aktiv und konnte mit der Staffel-Goldmedaille in Vancouver den Abstand zu seinem Landsmann verringern. Ob er bis Sotschi 2014 weiter macht?

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3. Februar 2010, 10:562010-02-03 10:56:00 ©