DFB-Frauen:Zweiter Sieg

Lesezeit: 1 min

Die Warnung von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg vor dem Gegner haben entweder gefruchtete oder waren unbegründet: Auf das 10:0 gegen Montenegro folgte nun ein 8:0 gegen die Ukraine in der EM-Qualifikation.

Von Anna Dreher, Lwiw/München

Was hatte Martina Voss-Tecklenburg noch gewarnt vor diesem Spiel am Dienstagnachmittag gegen die Ukraine. "Wir wissen, dass sie ihren Gegnern richtig weh tun können. Wir müssen in allen Phasen konzentriert sein", sagte die Bundestrainerin vor dem Abflug nach Lwiw zur zweiten Partie in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2021. Es sei ein wichtiges Spiel, "das uns wieder in eine bestimmte Richtung bringen kann". Die Richtung dürfte ihr dann gut gefallen haben. Auf das 10:0 gegen Montenegro der deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen am Samstag folgte nun ein 8:0 (3:0) gegen die Ukraine.

Es dauerte nicht lange, bis die Deutschen in Führung gingen: Svenja Huth passte in der fünften Minute in den Rückraum zu Sara Däbritz, die präzise ins rechte untere Eck abschloss. In der 9. Minute hätte Veronika Andrukhiv ausgleichen können - doch Torhüterin Merle Frohms wehrte ihren Schuss ab. Danach kamen die Ukrainerinnen kaum noch zu Chancen, im Gegensatz zu den Deutschen. Lina Magull erhöhte mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze (22.). Danach trug sich Felicitas Rauch in die Liste der Torschützinnen ein: Den von Kapitänin Alexandra Popp geschossenen Handelfmeter ließ die ukrainische Torhüterin Kateryna Samson abprallen, Rauch kam angerannt und traf mit ihrem Nachschuss in der 32. Minute zum 3:0.

Nach der Pause lenkte Lena Oberdorf, mit 17 Jahren die Jüngste im Kader, den Ball nach einer Ecke im Sprung über die Linie - zum 4:0 (54.), ihrem ersten Länderspieltor. In der 80. Minute legte Huth den Ball mit der Brust erneut gut für Däbritz auf (5:0), bevor sie selbst nach einem schönen Sololauf zum 6:0 traf (85.). In der 88. Minute schoss Däbritz beim 7:0 ihr drittes Tor an diesem Tag, Leonie Maier schlenzte den Ball schließlich noch über Samson hinweg zum 8:0-Endstand ins Tor (90.+3). "Wir haben sehr schnell die Tore erzielt, sodass der Gegner gemerkt hat: Hier ist heute nichts zu holen", sagte Voss-Tecklenburg zufrieden. Das Rückspiel findet am 5. Oktober statt. Weitere Gegner der EM-Qualifikation sind Irland und Griechenland.

Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB