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Bundesliga:RB Leipzig will in einigen Jahren Meister werden

Bayerns Philipp Lahm (l.) im Duell mit Leipzigs Emil Forsberg.

(Foto: AFP)

Das verrät Vorstands-Chef Oliver Mintzlaff - zudem soll sein Klub regelmäßig international spielen. Russland sperrt einen Bob-Olympiasieger wegen Dopings.

Fußball: Bundesligist RB Leipzig will nach Aussage seines Vorstands-Chefs Oliver Mintzlaff in Zukunft dem FC Bayern Konkurrenz machen. "Auf Dauer wollen wir in den nächsten fünf bis zehn Jahren regelmäßig international spielen und natürlich auch deutscher Meister werden", sagte Mintzlaff am Dienstag auf dem Sport- und Business-Kongress SPOBIS in Düsseldorf. Die Bayern seien derzeit aber von ihrer Gesamtstruktur noch ein Vorbild für den Tabellen-Zweiten Leipzig, "von dem wir viel lernen können". Trotz der bislang so erfolgreichen Saison wollte Mintzlaff aber die Saisonziele nicht nach oben schrauben. "Wir schauen von Spiel zu Spiel. Wenn es dann schon in unserem ersten Bundesligajahr für das internationale Geschäft reicht, werden wir vorbereitet sein", sagte er vor dem Bundesliga-Spitzenspiel des Neulings am Samstag bei Vizemeister Borussia Dortmund.

Doping: Der russische Bobverband hat einen Viererbob-Olympiasieger von Sotschi 2014, Dmitri Trunenkow, wegen Dopings gesperrt. Die Sperre gelte rückwirkend vom 19. April 2016 an für vier Jahre, teilte die russische Anti-Doping-Agentur Rusada am Dienstag in Moskau mit. Der inzwischen sowieso zurückgetretene Trunenkow war bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi vor drei Jahren Anschieber im Team von Goldpilot Alexander Subkow, der mittlerweile den russischen Bobverband leitet. Die Vorwürfe hätten aber mit Sotschi nichts zu tun, sagte Subkow der Agentur Interfax. "Es geht um 2016." Bei Trunenkow seien verbotene Substanzen im Organismus festgestellt worden, teilte die Rusada ohne weitere Einzelheiten mit. Die Sperre hat allerdings wenig Auswirkungen, weil der Sportler seine Karriere bereits für beendet erklärt hat. Außerdem wurden am Dienstag auf Betreiben der Rusada zwei Leichtathleten, zwei Ringer, eine Gewichtheberin und eine Ruderin gesperrt.

Eishockey, NFL: Eishockey-Nationaltorhüter Thomas Greiss bleibt bei den New York Islanders in der nordamerikanischen Profiliga NHL. Der Füssener habe einen Dreijahresvertrag unterschrieben, teilten die Islanders mit. Der Kontrakt von Greiss wäre im Sommer ausgelaufen.Greis hat es in dieser Saison zur Nummer eins bei den Islanders geschafft. Damit ist er erst der zweite deutsche Eishockey-Torwart, dem dies in der stärksten Liga der Welt gelungen ist. Zuvor war lediglich Olaf Kölzig zwischen 1997 und 2008 Stammtorhüter der Washington Capitals.Im Sommer 2015 hatten die Islanders Greiss geholt. Bei der WM 2016 in Russland war der 31-Jährige ein Erfolgsgarant für die deutsche Nationalmannschaft und trug maßgeblich dazu bei, dass die Auswahl das Viertelfinale erreichte. Ob er bei der kommenden WM im Mai in Köln und Paris dabei sein kann, hängt auch davon ab, ob sich die Islanders für die Playoffs in der NHL qualifizieren, und wie sie dann in den K.o.-Spielen abschneiden. Bei den Islanders spielt auch der Nationalverteidiger Dennis Seidenberg.

© SZ.de/sid/dpa/tbr, ska
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