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Basketball:Schmerzhaftes Ende

Zweitbeste Werferin für Jahn: Olivia Borsutzki, die nach dem Spiel wegen eines Nasenbeinbruchs ins Krankenhaus musste.

(Foto: Claus Schunk)

Jahn Münchens Basketballerinnen gewinnen auch gegen die BSG Ludwigsburg mit 74:42 - zwei 17-Jährige sind die Topscorerinnen.

Von Karl-Wilhelm Götte, München

Die Zweitliga-Basketballerinnen der TS Jahn München reiten weiterhin auf einer kleinen Erfolgswelle. Auch gegen die BSG Ludwigsburg hielten sie sich mit 74:42 deutlich schadlos. Jahn München dominierte von Beginn an und führte gegen den Tabellenvorletzten bereits zur Pause mit 42:27. Treffsicherheit und eine gute Verteidigung zeichneten die Münchnerinnen aus, so gönnten sie Ludwigsburg nach der Pause nur noch 15 Zähler. "Es war wieder ein Leistungssprung im gesamten Team erkennbar", sagte Co-Trainerin Petra Fackler nach dem Spiel. Sie lobte besonders die beiden "Großen" Paula Graichen und Olivia Borsutzki, die die vom Korb abspringenden Bälle reihenweise herunterfischten. So kam Graichen auf elf und Borsutzki auf zehn Rebounds. Graichen (20 Punkte) und Borsutzki (14), beide erst 17 Jahre alt, waren zudem noch die Topscorerinnen. Dreierspezialistin Talena Fackler folgte mit elf Punkten. Borsutzki hatte im Schlussviertel bei einem Zusammenprall mit einer Gegenspielerin großes Pech, als sie sich einen Nasenbeinbruch zuzog und ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Überraschend kam das Mitwirken von Lea Pfeifer, 20, die bis zur vergangenen Saison zum Jahn-Stammpersonal gehörte. Pfeifer begann im Sommer 2020 ein Medizinstudium in Litauen. Seit einigen Monaten ist sie aufgrund des dortigen Corona-Lockdowns zum Online-Studium gezwungen und weilt wieder in München. "Sie kommt zum Training", so Fackler "und hat jetzt erstmals wieder sieben Minuten mitgespielt." Gespannt darf man sein, ob der Leistungssprung des Tabellenfünften auch im Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Zweiten Bad Homburg anhält.

© SZ/sewi
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