Basketball:Bayreuth siegt

Die Voraussetzungen für einen guten Auftakt ins internationale Geschäft waren nicht gerade ideal, das Ergebnis aber sehr wohl: Die Basketballer von Medi Bayreuth setzten am Mittwoch mit einem deutlichen 100:70-Erfolg bei den Kapfenberg Bulls ein erstes Ausrufezeichen im Europe Cup. Dabei waren Janari Joesaar und Philip Jalalpoor gar nicht mitgereist - beide waren kurz vor dem Bundesligaspiel in Chemnitz (86:72) positiv auf das Coronavirus getestet worden und befinden sich in Quarantäne. Angeschlagen mitgereist war Cameron Wells, Kay Bruhnke meldete sich zur Halbzeit wegen Übelkeit ab. Wells wäre dem Vernehmen nach im Notfall einsatzbereit gewesen - allerdings trat dieser Notfall nicht ein, denn Bayreuth startete bereits deutlich überlegen in die Partie.

Abgesehen von einem Durchhänger im zweiten Viertel spielte die Mannschaft konzentriert, und konnte trotz der geringen Rotation auch zum Schluss dominieren. "Wir haben jedes Viertel gewonnen, aber die Personalsituation war heute schon grenzwertig", fasste Trainer Raoul Korner den Abend in seinem Heimatland zusammen, wo er übrigens in Mike Coffin auf seinen Vorgänger als österreichischer Nationaltrainer getroffen war. Besonders erfolgreich kompensierte Marcus Thornton die Personalnot. Neben Bastian Doreth und Sacar Anim verbrachte der 28-jährige US-Amerikaner deutlich über 30 Minuten auf dem Parkett und steuerte 28 Punkte und acht Assists zum Sieg bei. Am Sonntag tritt Bayreuth im hohen Norden zum Ligaspiel bei den Hamburg Towers an, es wird damit gerechnet, dass Wells und Bruhnke wieder einsatzfähig sein werden.

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