Basketball:82. Derby für Bamberg und Bayreuth

Das Duell gegen Bayreuth ist schon ein ganz Besonderes für Brose Bamberg, immerhin treffen zwei nah gelegene Basketball-Traditionsmannschaften aufeinander, nunmehr zum 82. Mal. Doch vor dieser Bundesligapartie am Samstag (18 Uhr, Brose Arena) wurde ausnahmsweise recht wenig vom Gegner gesprochen. Stattdessen wurde in Oren Amiel Bambergs neuer Trainer vorgestellt. Der 49-jährige Israeli übernahm mit sofortiger Wirkung das Amt von Johan Roijakkers. Bambergs Geschäftsführer Philipp Galewski nutzte die Gelegenheit, um seiner Verärgerung über die Leistung der jüngsten Wochen Luft zu machen. "Ich persönlich war zu keinem Zeitpunkt zufrieden", sagte der 37-Jährige. Das Aus in der Champions League habe den Verein "massiv getroffen, auch mental". Eine Entwicklung einzelner Spieler habe er auch nicht ausmachen können, und zuletzt habe man den Fans dankbar sein müssen: "Das war noch viel zu leise", gemessen an der Leistung, sagte er über die Pfiffe in eigener Halle. Mit Amiel, der seine bislang letzte Station in Hapoel Jerusalem nach wenigen Wochen verließ, sei ein langfristiges Engagement geplant. Galewski erklärte ohne Umschweife aber auch: "Wenn wir es in die Playoffs schaffen, wird er Coach bleiben." Der Coach gab an, aufgrund der geringen Vorbereitungszeit den Fokus erst einmal auf eine verbesserte Abwehrarbeit legen zu wollen. Zugleich kann der neue Trainer in Akil Mitchell auf einen ebenfalls neu verpflichteten Center zurückgreifen. In Bayreuth will man sich vor dem Oberfrankenderby ebenfalls auf die eigenen Stärken konzentrieren: "Die Basis für einen Sieg wird die Energie sein. Ohne Energie geht es gar nicht", sagt Trainer Raoul Korner.

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