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Weihnachten:Liebe statt Besitz

Papst mit Jesuskind im Petersdom am ersten Weihnachtstag.

(Foto: Alessandra Tarantino/AP)

Der Papst geißelt in seiner Weihnachtspredigt die Gier. Spitzenvertreter der Kirchen in Deutschland machen den sexuellen Missbrauch zum Thema.

Zum Weihnachtsfest hat Papst Franziskus eine "unersättliche Gier" in der Menschheitsgeschichte kritisiert. Diese führe dazu, "dass einige wenige üppig schlemmen und so viele kein Brot zum Leben haben", sagte er in seiner Weihnachtspredigt im Petersdom. Das Kind von Bethlehem eröffne "ein neues Lebensmodell: nicht verschlingen und hamstern, sondern teilen und geben". Damit durchbreche Weihnachten "die Spirale von Gier und Maßlosigkeit", so der Papst. An der Krippe werde deutlich, "dass das, was das Leben nährt, nicht der Besitz, sondern die Liebe ist; nicht Gier, sondern Nächstenliebe; nicht der Überfluss, den man zur Schau stellt, sondern die Einfachheit, die man bewahrt". Die Christmette feierte der Papst mit etwa 10 000 Teilnehmern.

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